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Suicide-Squad-Flop: Rocksteady-Designer will Spieleindustrie verlassen, Warnung an die Branche
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Suicide-Squad-Flop: Rocksteady-Designer will Spieleindustrie verlassen, Warnung an die Branche

Ein Rocksteady-Designer gesteht, dass der Misserfolg von Suicide Squad: Kill the Justice League ihn fast aus der Branche getrieben hat. Seine Warnung: Die Industrie habe den Kompass verloren.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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„I can’t do this again“

Ein Designer von Rocksteady hat gegenüber GamesRadr ein alarmierendes Statement abgegeben: Der Flop des Live-Service-Titels Suicide Squad: Kill the Justice League habe ihn ernsthaft daran denken lassen, die Spieleentwicklung hinzuschmeißen.

Seine Worte sind deutlich: „I don‘t know if I‘m done with the industry, but I‘m done.“ Ein Satz, der wie ein Schock durch die Community geht, und zeigt, wie tief der Misserfolg bei den Machern sitzt.

Rocksteadys schwerer Fall

  • Mit der Batman: Arkham-Trilogie schrieb Rocksteady Geschichte: Meisterhafte Einzelspieler-Erfahrungen, dichte Atmosphäre, kein Service-Müll.
  • Suicide Squad: Kill the Justice League sollte diesen Weg fortsetzen, wurde aber ein von Fans und Kritikern verrissenes Live-Service-Experiment.
  • Die Verkaufszahlen blieben weit hinter den Erwartungen, die Server stehen inzwischen größtenteils leer. Ein herber Schlag für das Studio.

Der Druck, ein „Spiel als Dienstleistung“ zu liefern, habe viele Entwickler ausgelaugt. Der Designer sagt: „I can‘t do this again.“ Das klingt nicht nach einer Laune, sondern nach einem gebrochenen Rückgrat.

Eine Warnung an die gesamte Industrie

Der Entwickler geht noch weiter: „As an industry we are severely losing our way.“ Nicht nur Rocksteady habe das Gefühl verloren, die ganze Branche verrenne sich in Live-Service-Wahn, Mikrotransaktionen und endlose Roadmaps.

Er nennt keine Namen, aber die Beispiele liegen auf der Hand:

  • BioWare mit Anthem (gescheitert)
  • CD Projekt Red mit Cyberpunk 2077 (zumindest Launch-Desaster)
  • Und nun Rocksteady selbst.

Der Designer beklagt, dass kreative Risiken bestraft werden, während sichere Live-Service-Konzepte oft kaputtgehen. „Wir verbrennen die Talente, die uns groß gemacht haben.“ Ein harter Vorwurf an Publisher, die immer mehr auf Zahlen schielen.

Ende mit offenem Ausgang

Ob der Designer tatsächlich geht oder nur eine Pause braucht, sagt er nicht. Sein „I‘m done“ klingt aber endgültig. Für Rocksteady steht noch kein Nachfolger fest. Die Zukunft des Studios ist ungewiss, genau wie die vieler Entwickler, die sich in diesem System verloren fühlen.

Suicide Squad: Kill the Justice League bleibt damit nicht nur ein finanzieller Fehlschlag, sondern auch ein Symbol für eine Industrie, die langsam vergisst, warum wir alle angefangen haben: für großartige, eigenständige Spiele.

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