The Sinking City 2 im Preview: Lovecraft-Horror mit Ecken und Kanten
Das Schauer-Abenteuer The Sinking City 2 verbessert die Ermittlungsmechaniken, kämpft aber noch mit den gleichen spielerischen Altlasten wie der Vorgänger.
Neue Hoffnung in Arkham
The Sinking City 2 setzt direkt an den ungenutzten Möglichkeiten des ersten Teils an. Entwickler Frogwares überarbeitet das Fundament, um die Erfahrung von einer bloßen Kuriosität für Genre-Fans in Richtung eines Pflichtkaufs für alle Gruselfreunde zu lenken.
Was sich bei den Ermittlungen ändert
Das Studio hat das System zur Spurensuche grundlegend entschlackt. Die neuen Mechaniken wirken direkter und weniger überladen als im Vorgänger.
- Die Ermittlungen lassen sich nun schneller nachvollziehen.
- Der Protagonist besitzt mehr Tiefe und Charakter.
- Die Missionsstruktur folgt einem strafferen Zeitplan.
Die alten Baustellen bleiben
Trotz dieser Korrekturen zeigen erste Spielszenen, dass alte Sorgen bestehen bleiben. Die Kämpfe und Rätsel wirkten schon im ersten Teil unausgegoren und bereiten hier erneut Kopfzerbrechen.
- Das Trefferfeedback der Waffen fühlt sich schwammig an.
- Die Rätselmechaniken bieten oft wenig echte geistige Herausforderung.
- Spielerische Konsistenz fehlt an manchen Stellen noch.
Ein Blick auf den Fortschritt
Das Spiel fängt die düstere Atmosphäre der Lovecraft-Welt weiterhin präzise ein. Ob die technischen Mängel bis zum Release behoben werden, bleibt jedoch abzuwarten.
Frogwares muss beweisen, dass die Neuerungen mehr als nur kosmetische Korrekturen sind. Ohne eine Überarbeitung des Kampf-Systems droht der Titel wieder an seinen eigenen Ambitionen zu scheitern. Aktuell bleibt der Fortschritt hinter den Erwartungen an ein modernes Horrorspiel zurück.
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