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Vom Desaster zur Ikone: Wie ein Comic-Held Mario den Weg ebnete
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Vom Desaster zur Ikone: Wie ein Comic-Held Mario den Weg ebnete

Ein geplatzter Plan und eine spontane Idee, so entstand die berühmteste Spielfigur der Welt.

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Dennis Adam
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Der Flop, der alles änderte

Anfang der 80er-Jahre stand Nintendo mit dem Rücken zur Wand. Das Arcade-Spiel Radar Scope verkaufte sich miserabel, tausende ungenutzte Gehäuse stapelten sich in den Lagern.

Der junge Designer Shigeru Miyamoto bekam den Job, aus der Pleite einen Hit zu machen. Das Budget war knapp, die Zeit knapper.

Eine wilde Idee

Miyamoto verwarf alle üblichen Genres. Statt Weltall oder Sport setzte er auf einen Comic-Stil mit schrägen Figuren.

  • Der Held: ein kleiner Mann mit Schnauzbart, genannt Jumpman.
  • Die Bedrohung: ein wütender Affe namens Donkey Kong.
  • Die Prinzessin: Pauline (später Peach).

1981 erschien Donkey Kong, und rettete Nintendo. Jumpman sprang über Fässer, Leitern und Balken. Ein simpler, aber perfekter Spielablauf.

Vom Jumpman zum Superstar

Der Name Mario entstand durch einen Zufall: Der Vermieter des Nintendo-Büros hieß Mario Segale. Auch die Klempner-Kluft war kein Design-Wunder, die Pixel ließen keine feinen Details zu.

  • Mario Bros. (1983) brachte den Bruder Luigi ins Spiel.
  • Super Mario Bros. (1985) setzte neue Maßstäbe für Jump-and-Runs.

Aus einer Notlösung wurde die bekannteste Spielfigur der Geschichte. Ein gestrandeter Arcade-Flop machte den Weg frei für eine Legende.

Bis heute ist Mario das Gesicht seiner Firma, und das alles wegen eines geplatzten Plans.

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