Was wäre wenn: Matt Firor und das verlorene Fallout Online
Ein Blick auf die gescheiterte Vision eines Fallout-MMOs, die den Weg für The Elder Scrolls Online ebnete.
Die vergessene Vision von 2007
Matt Firor, bekannt als Mastermind hinter The Elder Scrolls Online, hatte ursprünglich ganz andere Pläne für seine Karriere im MMO-Sektor. Im Jahr 2007 arbeitete er an einem Konzept für ein Fallout Online, das unter der Schirmherrschaft von Interplay entstehen sollte.
Die Entwicklung kam jedoch nie über die Planungsphase hinaus. Interplay brach den Kontakt zu Firor abrupt ab und verschwand komplett von der Bildfläche.
Warum das Projekt scheiterte
Die Kommunikation mit dem damaligen Lizenzinhaber gestaltete sich als extrem schwierig. Firor beschreibt die Situation als Funkstille, die ihn dazu zwang, sich beruflich neu zu orientieren.
- Interplay reagierte auf keine Anfragen mehr.
- Das Projekt verlor jegliche Finanzierungsgrundlage.
- Die strategische Ausrichtung des Unternehmens blieb unklar.
Ein Wechsel mit Folgen
Nach dem Aus der Zusammenarbeit mit Interplay suchte Firor nach einer neuen Herausforderung. Er wechselte zu Bethesda Game Studios, wo er schließlich das Team für The Elder Scrolls Online aufbaute.
Die Übernahme der Fallout-Lizenz durch Bethesda sorgte kurz darauf für eine klare Trennung der Markenrechte. Ohne das Schweigen von Interplay hätte ESO in seiner heutigen Form vermutlich nie existiert.
Der Blick zurück
Heute ist The Elder Scrolls Online eines der größten MMORPGs auf dem Markt. Fans des Ödlands müssen sich hingegen mit der Vorstellung begnügen, was ein Fallout-Titel aus der Feder von Firor hätte bieten können.
- Das Fallout-Universum bleibt ein Einzelspieler-Fokus bei Bethesda.
- Firors Erfahrung bei Mythic Entertainment floss direkt in die Entwicklung von ESO.
- Die Geschichte zeigt, wie interne Firmenkrisen ganze Spielkonzepte für immer verändern können.
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