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Wenn der letzte Highscore erreicht ist: Was wird aus eurer Steam-Bibliothek nach dem Tod?
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Wenn der letzte Highscore erreicht ist: Was wird aus eurer Steam-Bibliothek nach dem Tod?

Tausende Euro in Steam-Spiele gesteckt, doch was passiert mit ihnen, wenn man stirbt? Ein Blick auf die digitale Erbfolge ohne Alarmismus.

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Dennis Adam
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Ein Leben voller Spiele, und dann?

Viele von uns haben im Laufe der Jahre Hunderte von Spielen auf Steam gekauft. Die Bibliothek wächst, die Ausgaben summieren sich auf Tausende Euro. Doch was geschieht mit diesem digitalen Besitz, wenn wir nicht mehr sind?

Kein Eigentum, nur eine Lizenz

Steam verkauft keine Spiele, sondern Lizenzen zur Nutzung. Diese Lizenzen sind an das Konto gebunden und lassen sich nicht einfach vererben. Die Nutzungsbedingungen erlauben keine Übertragung auf Dritte, selbst nicht über ein Testament.

Kontozugriff ist der Schlüssel

  • Wer nach dem Tod auf die Steam-Bibliothek zugreifen will, braucht die Kontodaten.
  • Ohne Passwort und Zugang zum E-Mail-Konto bleibt die Sammlung für immer gesperrt.
  • Einige Erben berichten von erfolgreichen Kontaktaufnahmen mit dem Steam-Support, aber das ist die Ausnahme.

Die Rechtslage: Grauzone in Deutschland

Das deutsche Erbrecht umfasst zwar auch digitale Vermögenswerte wie Gutscheine oder In-App-Käufe. Aber die Plattformbetreiber berufen sich auf ihre AGB. Bisher gibt es keine eindeutige Rechtsprechung, die Erben das Recht auf Zugriff zusichert.

Was könnt ihr tun?

  • Teilt eure Zugangsdaten mit einer vertrauenswürdigen Person.
  • Legt ein digitales Testament an, das den Umgang mit euren Konten regelt.
  • Nutzt Dienste wie Steam Family Sharing, aber auch das endet mit dem Tod des Kontoinhabers.

Ein offenes Ende

Die Frage nach der digitalen Vererbung bleibt unbeantwortet. Solange Valve keine klaren Regelungen schafft, sind tausende Euro an Spielen für die Nachwelt oft verloren. Ein Grund, vielleicht öfter mal physische Spiele zu kaufen?

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