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Amazon stoppt fast fertigen Sam-Altman-Film, 50-Milliarden-OpenAI-Deal als Auslöser
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Amazon stoppt fast fertigen Sam-Altman-Film, 50-Milliarden-OpenAI-Deal als Auslöser

Ein fast vollendetes Biopic über OpenAI-Chef Sam Altman von Regisseur Luca Guadagnino wurde von Amazon eingestampft, Grund ist ein gewaltiger Millionen-Deal mit dem KI-Konzern.

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Dennis Adam
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Aus für Altman-Biopic: Zu heiß für Bezos?

Einem Bericht von Kotaku zufolge hat Amazon einen fast fertigen Film über Sam Altman aus dem Programm genommen. Der Grund: Der Konzern schloss zeitgleich einen 50-Milliarden-Dollar-Deal mit Altmans Firma OpenAI ab.

Regisseur Luca Guadagnino („Call Me by Your Name”) hatte das Projekt bereits vollendet, es fehlten wohl nur noch letzte Schnitte. Das Biopic zeigt Altman als „buffoon billionaire”, einen albernen Milliardär.

  • Der Deal zwischen Amazon und OpenAI soll Cloud-Dienste und KI-Integration umfassen.
  • Der Film enthielt mutmaßlich kritische Töne gegenüber Altman und seiner Firma.
  • Amazon befürchtete wohl Imageschaden oder Vertragsbruch.

Luca Guadagninos bissige Vision

Guadagnino ist bekannt für sensible, oft politische Stoffe. Sein Altman-Film sollte kein freundliches Porträt werden, sondern eine satirische Abrechnung.

Die Hauptfigur wird als selbstverliebter Tech-Mogul gezeichnet, der mit KI-Ängsten spielt und dabei Milliarden scheffelt. Genau dieses Bild passte Amazon offenbar nicht mehr, nach der Unterschrift unter den OpenAI-Deal.

  • Der Film war für Amazon Prime Video geplant.
  • Interne Testvorführungen sollen positiv verlaufen sein.
  • Die Produktionskosten lagen Berichten zufolge im zweistelligen Millionenbereich.

Was bedeutet das für Amazon Gaming?

Amazon betreibt mit Prime Gaming und Amazon Games eigene Gaming-Sparten. Der OpenAI-Deal dürfte auch hier Wellen schlagen.

KI-Tools wie Amazon Q oder AWS Bedrock werden künftig Spieleentwicklung und Streaming beeinflussen. Dass Amazon einen kritischen Film über den Chef des Partners OpenAI killt, zeigt, wie eng Tech-Geschäft und Content-Management verwoben sind.

  • Prime Gaming-Abonnenten profitieren von Cloud-Gaming über Amazon Luna.
  • OpenAI könnte künftig NPC-Dialoge oder Level-Design unterstützen.
  • Der Film-Rückzieher ist ein politisches Signal: Kritik am Deal-Partner wird nicht geduldet.

Keine offizielle Stellungnahme

Weder Amazon noch OpenAI haben den Vorgang bestätigt. Kotaku beruft sich auf mehrere anonyme Quellen aus der Filmproduktion.

Der Fall zeigt, wie schnell künstlerische Freiheit hinter milliardenschweren Geschäftsinteressen zurückstehen muss, und dass selbst fast fertige Projekte geopfert werden, wenn ein 50-Milliarden-Check auf dem Tisch liegt.

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