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AMD RX 9050 startet: Günstiger als gedacht, aber nur 4 GB VRAM?
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AMD RX 9050 startet: Günstiger als gedacht, aber nur 4 GB VRAM?

AMDs neue Einstiegsgrafikkarte RX 9050 ist offiziell gelistet, mit 8 GB VRAM, doch Gerüchte um eine 4-GB-Version halten sich hartnäckig.

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Tommes Parzl
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Überraschung im Einstiegssegment

AMD hat die RX 9050 leise in die Preislisten aufgenommen. Die Karte richtet sich an Sparfüchse und 1080p-Einsteiger. Offiziell gibt der Hersteller 8 GB VRAM an, eine akzeptable Größe für aktuelle Spiele.

Doch erste Händlerdaten und Quellen von PCGamer deuten auf eine zusätzliche Variante hin. Diese könnte mit nur 4 GB VRAM ausgeliefert werden. Das wäre selbst für Low-Budget-Systeme ein harter Brocken.

Was steckt wirklich drin?

  • Die Referenzkarte zeigt einen kompakten, lüfterlosen Kühler, ideal für schmale Office-PCs.
  • Der Speicherinterface soll nur 64 oder 128 Bit breit sein, was die Bandbreite drastisch begrenzt.
  • Ein 4-GB-Modell würde viele aktuelle Titel bei mittleren Details ausbremsen. Spiele wie Starfield oder Cyberpunk 2077 laufen damit bestenfalls auf Minimal-Einstellungen.

Die 8-GB-Version bleibt der offizielle Standard. Doch die Spekulation um die 4-GB-Karte zeigt: AMD drückt die Einstiegshürde so tief wie lange nicht.

Zielgruppe oder Fehlgriff?

Wer soll die RX 9050 kaufen? Vermutlich Besitzer alter Bürorechner, die nur gelegentlich ältere Indies oder Minecraft zocken. Für aktuelle Triple-A-Titel ist sie selbst mit 8 GB nur bedingt geeignet.

  • Die Konkurrenz von Intel (Arc A-Serie) und Nvidia (RTX 4050) bietet mehr Leistung, kostet aber auch mehr.
  • Ein 4-GB-Modell wäre ein Nischenprodukt für absolute Minimalisten, oder für Bastler, die in einem schmalen Gehäuse kein Netzteil tauschen wollen.

Die offizielle Liste zeigt keine 4-GB-Konfiguration. Trotzdem deuten die Leaks auf eine sehr knappe Kalkulation hin.

Fazit ohne Blumen

Die RX 9050 ist da, günstig, klein und mit durchwachsenen Spezifikationen. Ob sie die Erwartungen erfüllt, hängt vom tatsächlichen VRAM ab. Wer mehr als 60 Euro ausgeben kann, greift besser zu einer gebrauchten Karte von vor drei Jahren.

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