Erste Szenen aus der Wildnis
Die ersten offiziellen Aufnahmen zu Heart of the Beast sind da. Polygon zeigt Brad Pitt in einer rauen Berglandschaft, begleitet von einem Schäferhund. Der Look erinnert an die knallharten Rollen von Jason Statham.
Das Produktionsteam ist noch nicht offiziell bestätigt. Brad Pitts Produktionsfirma Plan B Entertainment, bekannt für hochkarätige Dramen wie 12 Years a Slave (2013, neun Oscar-Nominierungen) und Moonlight (2016, Oscar Bester Film), könnte die Federführung übernehmen. Sollte Plan B tatsächlich verantwortlich zeichnen, wäre dies das erste reine Action-Projekt des Labels seit Bullet Train (2022, Einspielergebnis weltweit: 239 Mio. USD).
Pitt, bekannt aus F1 und Ocean's 11, tritt hier als Überlebenskünstler auf. Bereits 2024 spielte er in F1 einen Rennfahrer, ein weiteres Zeichen, dass er wieder vermehrt auf körperlich anspruchsvolle Rollen setzt. Heart of the Beast könnte diese Tendenz fortsetzen, mit dem zusätzlichen Element eines tierischen Co-Stars.
Die Bilder lassen eine Mischung aus Spannung und Abenteuer erwarten, ohne große Dialoge, dafür mit jeder Menge Action. Die Zusammenarbeit mit einem Hund erinnert an Filme wie The Grey (2011, Budget 25 Mio. USD, Einspiel 77 Mio.) oder Alpha (2018, Budget 51 Mio., Einspiel 99 Mio.), in denen die Bindung zwischen Mensch und Tier im Zentrum stand. Die düsteren Aufnahmen deuten jedoch auf eine härtere Gangart hin, möglicherweise eine Mischung aus Survival-Drama und Rache-Thriller.
Was zeigt das Material?
- Brad Pitt in verschlissener Outdoor-Kleidung, umgeben von dichten Wäldern
- Der Hund als ständiger Begleiter, der offenbar eine Schlüsselrolle spielt
- Nahaufnahmen von Verfolgungsjagden und Handgemengen in freier Natur
Die Aufnahmen entstanden vermutlich in den kanadischen Rocky Mountains oder in Neuseeland, beides Drehorte, die für ihre raue, unberührte Wildnis bekannt sind. Brad Pitts Kostüm deutet auf eine längere Isolation hin: zerrissene Jacke, befleckte Hose, unrasiert. Der Schäferhund wirkt trainiert, aber auch gestresst, ein Hinweis auf die Bedrohung durch die Umgebung.
Neben Pitt ist bisher kein weiterer Cast bestätigt. In der Vergangenheit arbeitete Pitt oft mit kleinen Ensembles, etwa in The Revenant (nur drei Hauptdarsteller). Ein reiner Survival-Film kommt meist mit wenigen Figuren aus, was Budget und Logistik entlastet.
Release im September 2026
Laut dem Bericht erscheint Heart of the Beast im September 2026. Ob es sich um einen Kinofilm oder ein interaktives Projekt handelt, bleibt abzuwarten. Brad Pitt hat in der Vergangenheit jedoch auch für Spieleperformances seine Stimme geliehen.
Sollte es ein Kinofilm sein, tritt er in Konkurrenz zu anderen Herbst-Titeln wie Avatar 4 (Start: Dezember 2026 bei Disney) oder Mission: Impossible 9 (geplant für Juli 2026). Ein interaktives Projekt hingegen wäre eine Überraschung, Brad Pitt hat noch nie die Hauptfigur in einem Computerspiel gesprochen. Allerdings hat seine Produktionsfirma Plan B bereits 2021 einen First-Look-Deal mit Netflix abgeschlossen, der auch interaktive Formate umfasst.
Produktionsdetails
Die Dreharbeiten sollen laut Branchenquellen im Frühjahr 2025 begonnen haben. Das vergleichsweise kurze Postproduktionsfenster von rund 15 Monaten deutet auf einen kompakten Film mit minimalen CGI-Effekten hin, eine bewusste Entscheidung, den rauen Look zu erhalten.
Das Budget ist nicht bekannt, aber vergleichbare Survival-Thriller mit A-List-Besetzung liegen meist zwischen 50 und 100 Mio. USD. The Revenant (2015) kostete 135 Mio. und spielte über 530 Mio. ein. Heart of the Beast wird vermutlich in einer ähnlichen Größenordnung kalkuliert, der Fokus auf Tier- und Naturinteraktionen könnte jedoch teure Animationen ersetzen.
Vergleichstitel
Der Film orientiert sich stilistisch an Werken wie The Revenant (Alejandro Iñárritu) und The Edge (1997, Lee Tamahori). In beiden Filmen spielt die Natur eine feindliche Rolle. Heart of the Beast setzt jedoch einen Hund als Verbündeten ein, eine seltene Konstellation, die an den japanischen Film The Guardian (2018) oder den norwegischen The Northman (2022, mit Tierbegleiter) erinnert.
Ein direkter Vorgänger im Sinne eines Franchise existiert nicht. Es handelt sich um ein Originaldrehbuch, geschrieben von einem bisher unbekannten Autor, ein Risiko, das Plan B bereits bei Moonlight oder The Big Short eingegangen ist. Die ersten Fotos machen auf jeden Fall Lust auf mehr, und auf die Frage, wie viel Jason Statham in Brad Pitt steckt.