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Britische Regierung erwägt soziale Isolation für Kinder in Online-Spielen, Roblox, Fortnite & Co. im Fadenkreuz
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Britische Regierung erwägt soziale Isolation für Kinder in Online-Spielen, Roblox, Fortnite & Co. im Fadenkreuz

Der britische Online-Sicherheitsminister Kanishka Narayan schlägt vor, Kindern jeden Kontakt mit Fremden in Spielen wie Roblox, Fortnite und Minecraft zu verbieten, angelehnt an Australiens Social-Media-Gesetz.

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Tommes Parzl
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Strengere Regeln: Kein Wort mehr mit Fremden

Der britische Online-Sicherheitsminister Kanishka Narayan hat gegenüber The Times eine drastische Maßnahme ins Gespräch gebracht: Ein pauschales Verbot für Kinder, in Online-Spielen mit Fremden zu kommunizieren.

Das Verbot soll Teil eines übergeordneten Gesetzes gegen soziale Medien für Minderjährige werden, das derzeit im Vereinigten Königreich geprüft wird. Narayan betonte, dass „die Aktivitäten auf Gaming-Plattformen bei der Frage, wie wir die schlimmsten Schäden für Jugendliche verhindern, schwer ins Gewicht fallen werden“.

Australien als Vorbild, aber ohne Gaming-Sperre

  • Australien verabschiedete 2024 ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren und wurde damit zum Vorbild für die britischen Pläne.
  • Die australische Regelung betrifft jedoch keine Spieleplattformen, nur Twitch wurde dort explizit ausgeschlossen.
  • Großbritannien könnte hier einen anderen Weg gehen und die Beschränkungen direkt auf Spiele wie Roblox, Fortnite und Minecraft ausweiten.

Konkrete Titel nannte Narayan nicht. Doch die jüngsten Lawinen an Vorwürfen gegen Roblox lassen wenig Zweifel, wer im Fokus steht.

Roblox unter schwerem Beschuss internationaler Behörden

Die Liste der Anschuldigungen gegen Roblox ist lang und hässlich:

  • Australien stellte die Plattform wegen Berichten über Grooming und Sexualinhalte an die Wand.
  • Floridas Generalstaatsanwalt bezeichnete Roblox als „Brutstätte für Pädophile“.
  • Texas verklagte die Roblox Corporation wegen des Vorwurfs der Kinderausbeutung.

Als Reaktion darauf kündigte das Unternehmen an, 12 Millionen US-Dollar in sicherere Umgebungen zu investieren. „Wir werden härter daran arbeiten, Kinder vor Fremdenkontakten zu schützen“, hieß es in einer Stellungnahme.

Ob das reicht, um Narayans Schleudersitz zu entkommen? Das UK hat noch nicht abgestimmt, aber der Wind dreht sich rasant.

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