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Chinesisches Gericht erlaubt Vererbung von Gaming-Accounts: Muss Valve seine Steam-Regeln ändern?
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Chinesisches Gericht erlaubt Vererbung von Gaming-Accounts: Muss Valve seine Steam-Regeln ändern?

Ein chinesisches Gericht spricht einer Mutter die Steam-Accounts ihres toten Sohnes zu und stellt damit Valves strikte Regeln gegen Account-Vererbung infrage.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ein Urteil mit Sprengkraft

Ein Gericht in China hat einer Mutter die Gaming-Accounts ihres verstorbenen Sohnes zugesprochen. Das berichtet Kotaku und bringt eine Frage auf den Tisch, die Valve nicht mehr ignorieren kann: Wem gehören digitale Spielebibliotheken nach dem Tod?

In der Cartridge-Ära gab man Spiele einfach an Freunde weiter. Heute stecken oft Hunderte Euro in Steam-Accounts, doch die Plattformbetreiber verweigern jede Weitergabe.

Was das Gericht entschied

  • Eine Frau erbte die Accounts ihres verstorbenen Sohnes.
  • Die Accounts wurden als Teil des Nachlasses behandelt.
  • Das Urteil widerspricht Valves Nutzungsbedingungen.

Die Details des Falls sind dünn, die Botschaft ist deutlich: Digitale Accounts können Vermögenswerte sein, die vererbt werden dürfen.

Valves heikles Konstrukt

Steam-Nutzungsbedingungen verbieten die Übertragung von Accounts strikt. Weder zu Lebzeiten noch im Todesfall, so die offizielle Linie von Valve.

Das chinesische Urteil kollidiert direkt mit dieser Position. Gerichte behandeln Nutzungsbedingungen offenbar nicht als unantastbar, wenn echtes Geld im Spiel ist.

Was das für Spieler bedeutet

  • Die Vererbbarkeit digitaler Bibliotheken wird zum Rechtsstreit-Thema.
  • Plattformen wie Steam müssen ihre Regeln überdenken.
  • Spieler sollten Zugangsdaten zu ihren Accounts hinterlegen.

Ob Valve reagiert, ist offen. Fakt ist: Das Urteil gibt Erben eine Argumentationsgrundlage, die es vorher nicht gab.

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