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Clint Hocking: Nach 'Chaos Theory' ist Schluss, Designer kehrt nie zu Splinter Cell zurück
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Clint Hocking: Nach 'Chaos Theory' ist Schluss, Designer kehrt nie zu Splinter Cell zurück

Splinter-Cell-Urgestein Clint Hocking erklärt, warum er nach dem Meisterwerk Chaos Theory keinen Grund mehr sieht, zur Stealth-Reihe zurückzukehren.

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Tommes Parzl
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Ein Meisterwerk als Maßstab

Clint Hocking, der leitende Designer von Splinter Cell: Chaos Theory, hat klargestellt: Er wird nie wieder zur Stealth-Serie zurückkehren. Seine Begründung fällt deutlich aus: „Ich glaube nicht, dass ich jemals etwas Besseres machen könnte“ als den 2005 erschienenen dritten Teil. Der Titel gilt bis heute als Höhepunkt der Reihe und als Referenz für das gesamte Genre.

Hocking arbeitete später an Far Cry 2 und Watch Dogs: Legion, doch sein Name bleibt untrennbar mit Sam Fishers drittem Einsatz verbunden. Für ihn persönlich ist das Kapitel Splinter Cell damit endgültig abgeschlossen.

Die Gründe für den Rückzug

  • Chaos Theory setzte Standards: Die offene Levelstruktur, die adaptive KI und das dichte Setting gelten als unerreicht.
  • Hocking sieht keine Möglichkeit, diesen Standard zu übertreffen, und möchte keine schwächere Arbeit abliefern.
  • Statt sich zu wiederholen oder eine Neuinterpretation zu wagen, zieht er es vor, die Serie ruhen zu lassen.

Der Designer betont, dass er nicht grundsätzlich gegen ein neues Splinter Cell sei. Nur halte er sich selbst nicht für den richtigen Entwickler, um den Klassiker zu toppen. Diese Haltung zeigt den immensen Druck, der auf Kreativen lastet, nachdem sie einen Genre-Meilenstein geschaffen haben.

Was bleibt für die Serie

Ubisoft hält die Marke Splinter Cell am Leben, mit Gerüchten um ein Remake oder einen neuen Teil, die immer wieder aufkommen und verebben. Hockings Statement begräbt jedoch die Hoffnung, dass der ursprüngliche Visionär je wieder Hand anlegt. Die Zukunft liegt nun in anderen Händen.

Ob ein neues Team an die Qualität von Chaos Theory anknüpfen kann, bleibt ungewiss. Hockings Worte machen eines klar: Manchmal ist es besser, ein unerreichbares Meisterwerk als Krönung stehen zu lassen, statt sich an einer unmöglichen Wiederholung zu versuchen.

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