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Derelict Star im Test: Chunky Pixel, 1:1-Seitenverhältnis und beste Steuerung
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Derelict Star im Test: Chunky Pixel, 1:1-Seitenverhältnis und beste Steuerung

Unser Test zeigt: Derelict Star liefert mit puristischem Retro-Look und einer der präzisesten Steuerungen des Genres ein kleines Plattform-Meisterwerk.

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Dennis Adam
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Ein visuelles Statement

Derelict Star zeigt sich mit groben Pixeln und einem quadratischen 1:1-Seitenverhältnis. Das Bildformat ist ungewöhnlich für moderne Spiele, erinnert aber sofort an frühe LCD-Handhelds oder monochrome Arcade-Klassiker. Die chunky Pixel sind bewusst gewählt und verleihen dem Spiel eine eigenständige Identität.

Das Herzstück: Die Steuerung

  • Die Plattform-Mechanik fühlt sich direkt und präzise an. Jeder Sprung wird ohne Verzögerung umgesetzt.
  • Die Kollisionsabfrage ist exakt, es gibt keine unklaren Hitboxen. Das Ergebnis ist ein Spielgefühl, das die Redaktion als das beste seit Jahren bezeichnet.

Warum es funktioniert

  • Die Level sind auf diese Mechanik zugeschnitten: kurze, knackige Abschnitte fordern den Spieler heraus.
  • Derelict Star verzichtet auf unnötige Fähigkeiten oder Upgrade-Systeme. Der Fokus liegt auf reinem Timing und Geschick.
  • Der Schwierigkeitsgrad steigt kontinuierlich. Jeder Tod fühlt sich verdient an, weil das Spiel nie unfair wirkt.

Technische Besonderheiten

  • Das 1:1-Format mag gewöhnungsbedürftig sein, unterstützt aber die Retro-Ästhetik und erleichtert das Einschätzen von Abständen.
  • Die Pixelgrafik ist nicht aus Kostengründen gewählt, sondern stilistisches Mittel. Selbst einfache Animationen haben Charakter.

Fazit: Weniger ist mehr

Wer klassische Jump’n’Run-Spiele schätzt, findet in Derelict Star einen würdigen Vertreter. Die Kombination aus ungewöhnlichem Look und einer der besten Steuerungen des Genres macht das Spiel zu einem Geheimtipp. Keine Effekthascherei, nur purer Plattform-Spaß.

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