Dragon Age 2: Fast gescheitert! Entwickler packt aus über Crunch-Hölle
Der Schöpfer von Dragon Age enthüllt, dass die Hälfte der Quests aus Dragon Age 2 gestrichen werden musste, weil BioWare die kurze Entwicklungszeit unterschätzt hat.
Die Wahrheit kommt ans Licht
Es ist immer wieder faszinierend, was so alles ans Tageslicht kommt, wenn Entwickler über die Entstehung ihrer Spiele sprechen. Besonders interessant wird es, wenn es sich um Spiele wie Dragon Age 2 handelt, die bei Erscheinen polarisiert haben.
Jetzt hat der Schöpfer der Dragon Age-Saga ausgepackt und brisante Details zur Entstehung des zweiten Teils enthüllt.
Geplante Features gestrichen
- Die Entwicklungszeit von Dragon Age 2 betrug nur 16 Monate.
- Diese kurze Zeitspanne zwang das Team, drastische Kürzungen vorzunehmen.
So mussten laut Aussage des Entwicklers etwa die Hälfte der geplanten Quests gestrichen werden!
BioWare und die kleinen Spiele
Das Problem war wohl, dass BioWare zu der Zeit noch keine Erfahrung mit kleineren, schnelleren Projekten hatte.
“BioWare as a team did not know how to make a small game”, so die Aussage.
Lehren für die Zukunft
Der Entwickler betonte, dass das Team aus den Fehlern gelernt habe. Die neue Devise lautet:
- “We’re going to measure twice, cut once.”
Das klingt doch nach einem guten Plan für zukünftige Projekte!
Was bedeutet das für Dragon Age: Dreadwolf?
Die Enthüllungen werfen natürlich auch ein Licht auf die Entwicklung des kommenden Dragon Age: Dreadwolf.
Hoffentlich hat BioWare aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und nimmt sich für den neuen Teil ausreichend Zeit. Keiner will, dass der nächste Teil unter ähnlichen Bedingungen entstehen muss! Wir brauchen ein episches Dragon Age, das den Namen auch verdient!
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