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EU-Politiker wettert gegen Assassin’s Creed Shadows und den Samurai Yasuke
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EU-Politiker wettert gegen Assassin’s Creed Shadows und den Samurai Yasuke

Ein polnischer EU-Abgeordneter sorgt mit seiner Kritik an historischer Darstellung und moderner Spielkultur für Aufsehen.

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Beytullah Akyildiz
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Die Kritik des Abgeordneten

Der polnische EU-Abgeordnete Dominik Tarczyński kritisierte jüngst die Spieleindustrie und nahm dabei besonders Assassin’s Creed Shadows ins Visier. Er bezeichnete die Darstellung des historischen Samurai Yasuke als ein Beispiel für schädliche kulturelle Einflüsse.

Tarczyński sieht in derartigen Design-Entscheidungen eine bewusste politische Agenda. Er bevorzugt die Darstellung von Gewalt in Spielen gegenüber der Einbindung diverser Charaktere.

Was genau stört die Politik?

In einer öffentlichen Stellungnahme äußerte sich der Politiker zu modernen Entwicklungen in Triple-A-Produktionen:

  • Die Darstellung von Yasuke als Samurai wird als historisch ungenau abgelehnt.
  • Begriffe wie Wokeness werden als Ideologie kritisiert, die den Spielspaß untergrabe.
  • Gewalt in Videospielen wird von ihm als weniger problematisch eingestuft als die aktuelle inhaltliche Ausrichtung großer Publisher.

Die Reaktion der Community

Die Gaming-Welt reagiert auf diese Äußerungen mit einer Mischung aus Spott und Unverständnis. Viele Spieler empfinden die Einmischung eines Politikers in die Charakterwahl von Ubisoft als deplatziert.

  • Historiker weisen darauf hin, dass die Existenz von Yasuke in Japan faktisch belegt ist.
  • Die Debatte zeigt die wachsende Politisierung der Entertainment-Branche.
  • Kritiker werfen dem Abgeordneten vor, den Fokus auf reale politische Probleme zu verlieren.

Ein Blick auf die Fakten

Assassin’s Creed Shadows spielt im feudalen Japan des 16. Jahrhunderts. Das Studio setzt dabei auf zwei spielbare Protagonisten, um unterschiedliche Perspektiven zu ermöglichen.

  • Yasuke diente laut historischen Aufzeichnungen als Gefolgsmann von Oda Nobunaga.
  • Die Diskussion um seine Rolle als Samurai wird seit der Ankündigung des Spiels intensiv geführt.
  • Tarczyński bleibt mit seiner Sichtweise innerhalb des EU-Parlaments bisher weitgehend isoliert.

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