Endlich ein Arbeitsgerät, das nicht nach 4 Stunden schlappmacht
Geekom hat mit dem GeekBook M16 seinen jüngsten Streich im Bereich leistungsstarker Produktivitäts-Notebooks präsentiert. Der Hersteller will damit neue Maßstäbe setzen, und die Eckdaten klingen vielversprechend.
Im Inneren werkelt ein Intel Core Ultra 9, dazu verspricht Geekom eine satte 24-Stunden-Akkulaufzeit. Das wäre selbst für heutige Verhältnisse ein sattes Pfund.
Was der M16 mitbringt
- Core Ultra 9: Aktuelle Intel-Architektur, die auch anspruchsvolle Multitasking-Lasten stemmen soll.
- 24 Stunden Akku: Laut Hersteller reicht eine Ladung für einen kompletten Arbeitstag, und dann noch eine Schicht drauf.
- 16-Zoll-Format: Groß genug für produktives Arbeiten, aber noch transportabel.
Ob der Laptop auch für Gelegenheitszocker taugt? Die integrierte Grafik der Core-Ultra-Reihe kann zumindest aktuelle Indie-Titel und ältere Spiele flüssig darstellen. Für Triple-A-Neuheiten wird man aber wohl eher zur externen GPU greifen.
Wer Geekom ist und woher die Serie kommt
Geekom begann als Nischenanbieter für kompakte Mini-PCs und etablierte sich mit Modellen wie dem Geekom A5 und Geekom IT12 im Büro- und Homeoffice-Segment. Die Firma sitzt in Shenzhen, China, und beliefert primär den europäischen und asiatischen Markt. 2022 stieg sie mit der GeekBook-Reihe ins Notebook-Geschäft ein, zunächst mit günstigen 14-Zoll-Einsteigermodellen, die oft auf Intel Core i5 der 12. Generation setzten.
Der direkte Vorgänger des M16 heißt GeekBook 15 Pro (2023). Er nutzte noch einen Core i7-1360P, kam auf 28 Watt TDP und besaß einen 58-Wh-Akku, Geekom gab damals maximal 12 Stunden Laufzeit an. Der M16 zieht nun mit dem Core Ultra 9 auf der neuen Meteor-Lake-Architektur (28–45 Watt) und einem deutlich größeren Akku. Wie groß genau? Konkrete Wh-Angaben fehlen noch, aber 24 Stunden deuten auf mindestens 90–100 Wh hin, etwa doppelt so viel wie das Vorgängermodell.
Einordnung im Markt: Wer bietet ähnliche Laufzeiten?
Laptops mit 24 Stunden Akkulaufzeit sind außergewöhnlich. Apples MacBook Air M3 (15 Zoll) erreicht im Videotest rund 18 Stunden, im gemischten Betrieb etwa 14. Lenovos ThinkPad T14s Gen 4 (AMD Ryzen 7) kommt auf maximal 15 Stunden. Dells Latitude 9450 schafft mit 60-Wh-Akku rund 16 Stunden. Geekom zielt mit dem M16 also auf eine Nische: Business-Nutzer, die ohne Steckdose durch lange Zugfahrten oder Messen kommen müssen.
Die Leistung des Core Ultra 9 liegt benchmarkseitig knapp unter einem Intel Core i7-13700H, übertrifft aber die meisten Ryzen 7 7840U in Single-Core-Aufgaben. Die integrierte Arc-Grafik der Meteor-Lake-Generation ist sogar schneller als die Iris Xe des Vorgängers, sie erreicht in 3DMark Time Spy etwa 3.200 Punkte, genug für League of Legends, Counter-Strike 2 (niedrige Details) oder Cities: Skylines.
Kein Gaming-Bolide, aber ein verdammt ausdauernder Begleiter
Geekom positioniert den M16 klar im Business-Segment. Die Rechenpower des Core Ultra 9 reicht locker für Videobearbeitung, CAD oder virtuelle Maschinen. Der 24-Stunden-Akku ist ein Alleinstellungsmerkmal, viele Konkurrenten kommen gerade mal auf die Hälfte.
Ein Preis oder Release-Datum wurden noch nicht genannt. Wer einen langlebigen Arbeitsrechner sucht, sollte den Geekom GeekBook M16 aber im Auge behalten. Besonders auf Dienstreisen könnte die Ausdauer Gold wert sein.
Preisliche Einordnung und Verfügbarkeit
Geekom hat noch keine konkreten Zahlen genannt. Die Vorgängermodelle der Pro-Serie lagen bei Marktstart zwischen 1.000 und 1.400 Euro. Der M16 mit Core Ultra 9 und 24-Stunden-Akku dürfte eher bei 1.300 bis 1.600 Euro starten. Damit unterbietet er vergleichbare Business-Geräte von Lenovo oder Dell, die für ähnliche Laufzeiten oft 1.800 Euro aufrufen. Ein Release im zweiten Quartal 2025 gilt als wahrscheinlich.