Kompaktgehäuse mit Oberklasse-CPU
Der Geekom IT13 Max nutzt die aktuelle Meteor Lake-Architektur von Intel. Diese Prozessoren integrieren erstmals eine dedizierte NPU (Neural Processing Unit) für KI-Aufgaben direkt in den Chip.
Die Kollegen von Eurogamer.de bestätigen eine hohe Rechenleistung bei geringem Platzbedarf. Der Mini-PC passt mit seinem Formfaktor von etwa 0,7 Litern Volumen in jedes Setup.
Hintergrund zum Hersteller Geekom
Das Unternehmen Geekom wurde 2003 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Shenzhen, China. Ursprünglich fertigte die Firma als Auftragshersteller für größere Marken, bevor sie 2021 mit einer eigenen Endkundenserie in den westlichen Markt eintrat.
Der Fokus liegt seit Beginn auf Mini-PCs im NUC-Stil (Next Unit of Computing). Geekom positioniert sich als preisgünstige Alternative zu den mittlerweile von Asus übernommenen Intel NUC-Systemen.
Historie und Vorgänger-Modelle
Die IT-Serie von Geekom bildet die Speerspitze ihres Portfolios. Der IT13 war bereits mit Intel Core i9-13900H Prozessoren der 13. Generation ausgestattet.
- Geekom IT11: Nutzte Intel-CPUs der 11. Generation (Tiger Lake).
- Geekom IT12: Wechselte auf die Alder-Lake-Architektur.
- Geekom IT13 Max: Stellt den aktuellen Übergang zur Core Ultra-Serie dar.
Die Geräte zeigen eine klare Evolution: Von einfachen Büro-Rechnern hin zu leistungsstarken Workstations, die auch einfache Bildbearbeitung und Videoschnitt bewältigen.
Branchenkontext und Vergleich
Der Markt für Mini-PCs wird aktuell durch den Rückzug von Intel aus der eigenen NUC-Produktion neu sortiert. Asus hat die Lücke übernommen, während Marken wie Minisforum und Beelink die größten Konkurrenten für Geekom darstellen.
Ein Vergleich mit dem Minisforum AtomMan X7 Ti zeigt ähnliche Spezifikationen. Der Geekom IT13 Max punktet hierbei oft durch eine breitere Verfügbarkeit und aggressivere Rabatt-Aktionen über Plattformen wie Amazon.
Ausstattung im Überblick
- Intel Core Ultra 9 185H: 16 Kerne und 22 Threads, maximale Taktfrequenz bis zu 5,1 GHz.
- Intel Arc Graphics: Integrierte Grafikeinheit mit 8 Xe-Kernen für solide 3D-Beschleunigung.
- Anschlüsse: 2x USB4 (40 Gbit/s), mehrere USB 3.2 Gen 2 Ports, HDMI 2.0 sowie ein 2,5-Gbit-Ethernet-Port.
Die Kühlung erfolgt über ein aktives System, das bei Volllast eine messbare Lautstärke entwickelt. Aufgrund der kompakten Bauweise ist eine leichte Drosselung der CPU unter Dauerlast unvermeidbar.
Für wen sich der Mini-PC lohnt
Der Geekom IT13 Max bedient Nutzer, die keine dedizierte Grafikkarte für Gaming-Blockbuster benötigen, aber CPU-Leistung für Produktivität suchen. Er findet Verwendung als unauffälliger Homeserver, Media-PC oder als Ersatz für einen klobigen Tower am Arbeitsplatz.
Für Hardcore-Gamer ist die integrierte Arc-Grafik bei AAA-Titeln in 4K-Auflösung limitiert. E-Sports-Titel wie Counter-Strike 2 oder League of Legends laufen hingegen in 1080p flüssig.
Das Testurteil
Die Kombination aus Core Ultra 9 und 32 GB RAM bietet ein schnelles System für den Alltag. Der Preis von 800 Euro unterbietet die meisten Konkurrenten mit vergleichbarer Intel-Hardware.
Käufer sollten bei der Installation die Geekom-eigene Software zur Treiberverwaltung prüfen. Der Mini-PC verbraucht im Leerlauf etwa 10 bis 15 Watt und bleibt damit deutlich unter dem Energiebedarf klassischer Desktop-Systeme.