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Grafikkarten-Albtraum: Nvidia-Preise sollen um 30% steigen
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Grafikkarten-Albtraum: Nvidia-Preise sollen um 30% steigen

Die Speicherkrise eskaliert: Gerüchte über eine bis zu 30-prozentige Preiserhöhung bei Nvidia-Grafikkarten belasten die Community.

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Tommes Parzl
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Schlechte Nachrichten aus der Gerüchteküche

PC-Spieler auf der ganzen Welt müssen sich auf noch tiefergehende Taschengriffe einstellen. Laut einem aktuellen Bericht von PCGamer kursieren Gerüchte, dass Nvidia die Preise seiner Grafikkarten um bis zu 30 Prozent anheben will.

Dabei waren die Preise für GPUs schon vorher alles andere als ein Schnäppchen. Die anhaltende Speicherkrise (Stichwort: GDDR7-Knappheit) und hohe Nachfrage treiben die Kosten seit Monaten in die Höhe.

Keine offizielle Bestätigung, aber wenig Hoffnung

Bislang hat Nvidia selbst keine Stellungnahme abgegeben. Weder ein genaues Datum noch betroffene Modelle wurden genannt. Die Gerüchte stammen aus nicht näher genannten Quellen der Branche.

Dennoch: Wer die letzten Jahre verfolgt hat, weiß, dass solche Preisrunden selten aus der Luft gegriffen sind. Die Hardware-Märkte reagieren empfindlich auf jede Verknappung.

Was eine 30-Prozent-Erhöhung bedeuten würde

  • Aktuelle High-End-Karten wie die RTX 5090 könnten statt 2.200 Euro plötzlich knapp 2.900 Euro kosten.
  • Mittelklasse-Modelle (z. B. RTX 5070) würden aus der 600-Euro-Zone in Richtung 800 Euro katapultiert.
  • Gebrauchtmarktpreise würden fast zeitgleich nachziehen.

Für viele Gamer wäre das der endgültige Abschied vom Traum eines aktuellen Gaming-PCs. Wer noch auf eine ältere Karte setzt, muss vielleicht für Jahre bei Low-Settings-Einstellungen bleiben.

Speicherkrise als Brandbeschleuniger

Der Grund für die drohende Preisexplosion liegt in der globalen Knappheit von Hochleistungs-Speicherchips, sowohl für VRAM als auch für SSDs. Hersteller wie Samsung und Micron kommen mit der Produktion nicht hinterher.

Gleichzeitig buhlen KI-Unternehmen und Cloud-Anbieter um dieselben Speicher-Ressourcen. Nvidia selbst verkauft seine Rechenbeschleuniger für Data Center zu astronomischen Preisen, und Prioritäten werden dort gesetzt.

Rat an geduldige Spieler: Abwarten oder zuschlagen?

Wer jetzt eine Grafikkarte braucht, steht vor einer Zwickmühle. Wer abwartet, könnte auf noch höhere Preise stoßen. Wer jetzt kauft, zahlt möglicherweise zu viel, falls die Gerüchte übertrieben sind.

  • Ein Blick auf Lagerbestände im lokalen Handel lohnt sich, alte Restposten könnten noch zu alten Preisen verkauft werden.
  • Alternativen wie AMDs Radeon-Reihe könnten kurzfristig attraktiver werden, auch wenn sich dort die Speicherkrise ähnlich auswirkt.

Ein Ende der Speicherflaute ist frühestens Mitte 2027 in Sicht. Bis dahin heißt es für PC-Gamer: Durchhalten und Preise beobachten.

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