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Legendärer Nintendo-Fund: Jedes Zimmer eines Love Hotels in Japan hatte eine Famicombox
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Legendärer Nintendo-Fund: Jedes Zimmer eines Love Hotels in Japan hatte eine Famicombox

In einem japanischen Stundenhotel entdeckte ein Gaming-Sammler mehrere voll funktionsfähige Famicomboxen, und bringt damit ein altes Gerücht über Nintendos Ex-Präsidenten wieder aufs Tablett.

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Dennis Adam
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Liebesnest mit Retro-Flair

In einem unscheinbaren Stundenhotel irgendwo in Japan hat ein Sammler einen Fund gemacht, der die Herzen von Retro-Fans höherschlagen lässt. Jeder einzelne Raum des Etablissements war mit einer voll funktionsfähigen Famicombox ausgestattet, jener legendären Spielkonsole, die Nintendo in den 1980er Jahren für Hotels und Krankenhäuser entwickelte.

Die Entdeckung wurde zuerst vom US-Blog Kotaku aufgegriffen. Das Besondere: Die Geräte waren nicht nur Deko. Sie liefen, inklusive Kartuschen mit Klassikern wie Super Mario Bros. und Excitebike.

Nintendos geheime Liaison?

Der Fund weckt ein altes Gerücht: Angeblich soll Ex-Nintendo-Präsident Hiroshi Yamauchi in seiner privaten Zeit an der Verteilung der Famicomboxen mitgewirkt haben.

  • Yamauchi war bekannt für seine unkonventionellen Geschäfte
  • Die Boxen waren ursprünglich für den Hotel-Markt konzipiert
  • Bislang gibt es keine offizielle Bestätigung für seine Beteiligung an diesem Standort

Sollte sich die Verbindung bestätigen, wäre das ein neues Kapitel in der ohnehin skurrilen Firmengeschichte Nintendos. Derzeit tauchen in Foren und Sammlergruppen wilde Theorien auf.

Rarität mit Kultstatus

Die Famicombox (offiziell „Famicom Box“) war nie für den Privatkunden gedacht. Nintendo baute sie auf Basis des NES/Famicom, ausgestattet mit einem Münzschlitz und einem stabilen Metallgehäuse.

  • Exakte Stückzahl unbekannt, Schätzungen liegen unter 3.000 Einheiten
  • Auf dem Gebrauchtmarkt werden funktionierende Exemplare für mehrere tausend Euro gehandelt
  • Ein kompletter Raumbestand wie hier könnte für Sammler ein Vermögen wert sein

Das Hotel selbst will sich nicht äußern, der Betreiber reagiert nicht auf Presseanfragen. Der glückliche Finder hat Berichten zufolge bereits erste Kontakte zu Museen und Händlern geknüpft.

Ein Relikt aus einer anderen Zeit

Die Famicombox stand in öffentlichen Einrichtungen, oft mit dem Hinweis „100 Yen für 15 Minuten“. In diesem Love Hotel gab es offenbar keine Münzeinwürfe, die Konsole lief auf Knopfdruck. Ein seltsamer Komfort, der in den 80ern vielleicht noch als exotisch galt.

So oder so: Der Fund beweist, dass Nintendos Hardware-Erbe weit über Wohnzimmer hinausreicht. Und dass alte Gerüchte manchmal ein zweites Leben bekommen.

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