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MAPPA überrascht mit „Jimoto Saiko“: Süß, verrückt, und vielleicht die beste Serie seit Jahren
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MAPPA überrascht mit „Jimoto Saiko“: Süß, verrückt, und vielleicht die beste Serie seit Jahren

MAPPA zeigt mit „Jimoto Saiko“ eine völlig neue Seite: putzig, aber durchgeknallt. Die Anime-Serie kommt zu Netflix und könnte das Studio übertreffen.

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Tommes Parzl
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Neue Richtung für MAPPA

Das Studio MAPPA, bekannt für knallharte Action wie „Jujutsu Kaisen“ oder „Attack on Titan“, legt mit „Jimoto Saiko“ eine Serie vor, die auf den ersten Blick kaum ins Portfolio passt. Der Ton ist süß, fast kindlich, doch darunter brodelt ein unberechenbarer, fast anarchischer Humor. Polygon nennt den Anime „gleichzeitig niedlich und durchgeknallt“.

  • Die Handlung spielt in einer ländlichen japanischen Kleinstadt
  • Protagonisten sind Kinder und Jugendliche mit skurrilen Eigenheiten
  • Erster Eindruck: Haribo trifft auf David Lynch

Kein typisches MAPPA-Werk

Bislang stand MAPPA für düstere Fantasy, blutige Kämpfe und tiefe Charakterdramen. „Jimoto Saiko“ bricht mit allem. Statt Überlebenskampf gibt es Slapstick, statt Endzeitstimmung bunte Idylle. Laut der Vorschau von Polygon könnte die Serie MAPPAs bester Wurf seit Jahren werden, gerade wegen dieses Risikos.

Die Animation bleibt auf gewohnt hohem Niveau, aber die Regie setzt bewusst auf übertriebene Gesichtsausdrücke, Tempo-Überraschungen und absurde Wendungen. Das erinnert an Klassiker wie „Nichijou“ oder „Azumanga Daioh“, nur mit modernem Schliff.

Netflix als Heimat

„Jimoto Saiko“ erscheint exklusiv auf Netflix, ein Heimspiel für MAPPA, die dort bereits mit „The God of High School“ oder „Dorohedoro“ erfolgreich waren. Ein genaues Startdatum wurde noch nicht genannt, aber die erste Sichtung lässt auf einen Release noch 2026 hoffen.

  • Alle Folgen sollen am Stück verfügbar sein
  • Sowohl japanische Synchronisation als auch deutsche Untertitel sind geplant
  • Erste Reaktionen aus Fachkreisen sind durchweg positiv

Warum das funktioniert

MAPPA beweist mit „Jimoto Saiko“, dass das Studio nicht nur auf eine Karte setzt. Die Kombination aus putzigen Figuren und völlig entfesseltem Humor spricht ein breites Publikum an, von eingefleischten Anime-Fans bis zu Gelegenheitszuschauern. Der mutige Stilwechsel könnte sich als Trumpf erweisen, der MAPPA neben bekannten Namen wie Kyoto Animation oder Trigger in eine neue Liga katapultiert.

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