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Speicherpreise schießen um 50% nach oben, 2026 wird das Jahr der Pixelkunst
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Speicherpreise schießen um 50% nach oben, 2026 wird das Jahr der Pixelkunst

Die Prognosen für Speicherpreise im dritten Quartal 2026 sind brutal: bis zu 50 Prozent teurer. Für PC-Gamer heißt das: Low-Res-Indies statt Raytracing-Traum.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Die Preisexplosion kommt pünktlich zum Sommer

Laut aktuellen Branchenprognosen sollen die Preise für Arbeitsspeicher und SSDs im Q3 2026 um bis zu 50 Prozent steigen. Und das ist erst der Anfang: Die Vorhersagen deuten auf eine anhaltende Teuerungswelle hin, die sich bis ins nächste Jahr zieht. Wer also noch auf den günstigen Moment für ein Upgrade wartet, hat ihn bereits verpasst.

  • DDR5-Riegel könnten sich binnen weniger Wochen nahezu verdoppeln
  • Auch NVMe-SSDs werden deutlich teurer, besonders Modelle mit hoher Kapazität
  • Gebrauchtmarkt? Auch dort steigen die Preise durch die hohe Nachfrage

Was das für eure Spielesammlung bedeutet

Ein neuer High-End-PC mit 32 GB RAM und einer schnellen 2-TB-SSD wird für viele unerschwinglich. Raytracing in 4K? Nicht in diesem Jahr. Stattdessen besinnen sich immer mehr Spieler auf das, was auch auf alter oder günstiger Hardware läuft: Pixel-Art, 2D-Plattformer und Low-Poly-Indie-Titel.

Die gute Nachricht: Noch nie war das Angebot an großartigen, ressourcenschonenden Spielen so breit. Titel wie “Hollow Knight: Silksong”, “Celeste” oder “Stardew Valley” laufen selbst auf einem Zehn-Jahre-alten Rechner flüssig.

Der Retro-Trend bekommt unfreiwilligen Rückenwind

Was vor einigen Jahren noch eine bewusste Stilentscheidung war, wird 2026 zur Notwendigkeit. Viele Gamer entdecken die Charme alter Grafik-Äras neu, nicht aus Nostalgie, sondern weil das Budget es diktiert. Indie-Entwickler profitieren: Ihre Spiele sind nicht nur günstiger, sondern auch spielbar.

  • “Balatro” oder “Vampire Survivors” brauchen keine Grafikwunder
  • Klassiker aus den 90ern laufen auf jedem Toaster
  • Emulatoren erleben ein zweites Goldenes Zeitalter

Kein Ende der Teuerung in Sicht

Die Prognosen für Q4 2026 und das erste Halbjahr 2027 sehen nicht besser aus. Lieferengpässe, hohe Nachfrage aus dem KI-Sektor und Spekulationen treiben die Preise weiter. Ein Ende des Aufwärtstrends ist nicht abzusehen. Bleibt nur die Hoffnung auf einen schwarzen Freitag, oder die Rückbesinnung auf das, was Gaming schon immer ausgemacht hat: gute Spiele, nicht teure Hardware.

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