Ein Newsletter für Spiele-Jäger
Wishlister heißt ein neuer Newsletter, der jede Woche eine Liste spannender kommender Steam-Spiele direkt ins Postfach schickt. Das Format ist denkbar einfach: eine Ausgabe, ein Schwung Titel, alles auf einen Blick. Wer regelmäßig durch den Steam-Store scrollt, kennt das Problem, dass interessante kleine Releases zwischen großen Kampagnen untergehen. Wishlister setzt genau dort an und bündelt die Auswahl in einer Mail statt in einem endlosen Feed. Ein Abo ist die einzige Hürde, danach landet die Liste automatisch im Posteingang.
So funktioniert der Steam-Wunschzettel
- Wer ein Spiel auf die Merkliste setzt, bekommt von Steam eine Nachricht, sobald es erscheint.
- Auch Rabattaktionen lösen eine Benachrichtigung aus, wenn ein Spiel auf der Liste steht.
- Der Wunschzettel lässt sich nach Erscheinungsdatum, Preis und Rabatt sortieren.
- Einträge können jederzeit entfernt werden, ohne dass etwas verloren geht.
- Die Liste dient damit als Gedächtnisstütze, nicht als Kaufvertrag.
Warum Wunschzettel-Zahlen für Studios zählen
Für kleine Teams sind Wunschzettel-Einträge ein früher Hinweis darauf, ob ein Spiel überhaupt wahrgenommen wird. Vor dem Release gibt es oft kaum belastbare Daten, die Verkaufszahlen liegen in weiter Ferne. Studios beobachten daher, wie sich die Zahl der Vormerkungen in den Wochen vor dem Start entwickelt. Ein Format, das kommende Steam-Titel sammelt, kann diesen Kreislauf ankurbeln, weil es Aufmerksamkeit direkt in Vormerkungen umleiten kann. Für Publisher ist das eine günstige Gelegenheit, Titel früh sichtbar zu machen, ohne dafür Werbebudget einzuplanen.
Newsletter statt Endlos-Feed
- Mails kommen in einem festen Rhythmus und nicht dann, wenn ein Algorithmus es will.
- Eine Ausgabe lässt sich in wenigen Minuten lesen, ohne durch Store-Seiten zu klicken.
- Der Posteingang ist ein Archiv, in dem ältere Listen später wiedergefunden werden.
- Anders als in sozialen Feeds fehlt die Konkurrenz um jeden einzelnen Platz.
Was in Wishlister landet
Der Kern ist eine wöchentliche Auswahl kommender Steam-Spiele. Die Zusammenstellung kommt per Mail, nicht als Store-Algorithmus und nicht als kuratierte Startseite. Wer sich angemeldet hat, muss nicht selbst suchen, sondern bekommt eine fertige Liste. Die Auswahl beschränkt sich auf noch nicht erschienene Titel, bereits veröffentlichte Spiele tauchen nicht auf. Das Prinzip erinnert an alte Kaufhaus-Kataloge mit Neuheiten, nur eben digital und wöchentlich.
Der Wunschzettel im Steam-Client
Der Wunschzettel gehört seit vielen Jahren zum festen Bestandteil des Steam-Clients. Er bündelt Wünsche, Rabatte und Erinnerungen an einer Stelle. Für Spieler ist er ein Werkzeug, für Entwickler ein Signal. Zwischen beiden Seiten steht mit Wishlister nun ein Format, das die Liste von außen befüllt. Wer den Newsletter liest und einen Titel vormerkt, schließt damit den Kreis zwischen Redaktion und Store.
Was Spieler davon haben
- Weniger Scrollen durch den Store, mehr konkrete Titel zur Auswahl.
- Erinnerungen an Spiele, die sonst im Feed untergehen würden.
- Ein fester Termin pro Woche statt Dauerberieselung.
- Die Möglichkeit, eigene Interessen mit der kuratierten Liste abzugleichen.
- Kein Zwang: Wer nicht klickt, verpasst nichts Endgültiges.
Ein wöchentlicher Rhythmus
Wishlister erscheint jede Woche, nicht täglich. Dieser Takt unterscheidet das Format von Newslettern, die mit jedem neuen Trailer nachlegen. Eine Mail pro Woche lässt sich neben Job, Studium oder Familie lesen, ohne dass der Posteingang aus allen Nähten platzt. Ob sich das durchsetzt, hängt davon ab, wie verlässlich die Auswahl bleibt. Ein Newsletter ist nur so gut wie die Titel, die in ihm stehen.