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Shrek-Pics gegen Senator: Blogger verurteilt
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Shrek-Pics gegen Senator: Blogger verurteilt

Ein Gericht spricht einen Blogger schuldig, einen Staatssenator mit Shrek-Dick-Picks belästigt zu haben, und die Meme-Maschine dreht weiter.

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Tommes Parzl
TEILEN: Twitter Reddit

Ein Urteil in Grün

Ein Gericht hat einen Blogger schuldig gesprochen, einen Staatssenator mit Dick Picks belästigt zu haben. Das Besondere daran: Die Bilder zeigten offenbar Shrek. Die Schlagzeile klingt nach einem schlechten Witz aus einem Forumsthread, ist aber ein realer Gerichtsfall. Wer jetzt an einen Aufreger denkt, der nach zwei Tagen wieder verschwindet, liegt falsch. Der Vorgang zeigt, wie tief das grüne Oger-Gesicht in der Internetkultur verankert ist.

Was bekannt ist, und was nicht

  • Der Blogger wurde für schuldig befunden, einen Staatssenator mit entsprechenden Bildern belästigt zu haben.
  • Die Bilder hatten laut der Schlagzeile Shrek-Bezug, also den kultigen Oger aus dem DreamWorks-Franchise.
  • Über das genaue Strafmaß, den Bundesstaat oder den Namen des Senators machen die vorliegenden Angaben keine Aussage.
  • Eine offizielle Bestätigung des zuständigen Gerichts liegt in der zusammengefassten Meldung nicht vor.
  • Klar ist nur der Kern: Aus einer digitalen Provokation wurde ein juristisches Verfahren.

Warum ausgerechnet Shrek

Shrek ist seit Jahren eine der belastbarsten Meme-Figuren des Internets. Kaum eine Filmfigur wurde so oft in absurde Bildmontagen, Smash-Mouth-Coverversionen und Foren-Signaturen verwandelt. Der Oger funktioniert dabei als eine Art-Verkleidung: Man kann ihn praktisch über alles legen, und es bleibt irgendwie komisch. Genau diese Beliebigkeit macht ihn für Trolling so attraktiv. Wer jemanden provozieren will, greift zu einem Bild, das jeder kennt und niemand ernst nehmen kann.

Das Franchise hinter dem Witz

  • DreamWorks Animation brachte die Reihe rund um den Oger ins Kino und baute daraus eines der größten Animations-Franchises der 2000er.
  • Neben den Hauptfilmen entstanden die Spin-offs um den gestiefelten Kater, dazu Serien, Kurzfilme und ein Musical.
  • Die Figur überlebte ihre eigene Kinophase locker, weil das Internet sie weiterverwendete.
  • Das Publikum, das heute mit Shrek-Memes aufwächst, ist teilweise jünger als der erste Film.

Der rechtliche Rahmen

Belästigung per Nachricht oder Bild ist in vielen Rechtsordnungen kein Kavaliersdelikt, sondern kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden. Das gilt auch dann, wenn der Absender es als Witz versteht. Empfänger müssen sich unerwünschte sexuelle Inhalte nicht gefallen lassen, egal ob sie im Amt sind oder nicht. Der Fall zeigt, dass die Grenze zwischen “Meme” und “Belästigung” nicht der Humor des Absenders festlegt, sondern die Wirkung auf den Empfänger. Ein Schuldspruch wie dieser ist deshalb selten überraschend, auch wenn das Motiv noch so albern wirkt.

Was das für Communitys bedeutet

Für Gaming- und Meme-Communitys ist das ein unangenehmer Fall, weil er die Lieblingsausrede entkräftet: “War doch nur Spaß.” Shitposting lebt von Grenzüberschreitungen, aber die Grenze liegt juristisch nicht dort, wo der Poster sie zieht. Wer gezielt Personen statt Server-Icons adressiert, verlässt den Bereich der anonymen Blödelei. Der Shrek-Meme-Vorrat bleibt trotzdem riesig und wird weiter benutzt, nur eben nicht mehr ganz so sorglos gegen echte Menschen.

Der Hype um Shrek 5

Shrek 5 ist seit Jahren ein Dauerthema in Foren, Kommentarspalten und Fan-Kanälen. Der Oger ist damit ein seltenes Beispiel für eine Marke, die gleichzeitig Kindheitsnostalgie und moderne Ironie bedient. Ein Teil des Publikums will den nächsten Film sehen, ein anderer Teil will einfach neue Meme-Vorlagen. Beides läuft auf dasselbe hinaus: Die Figur ist kulturell nicht wegzudenken. Dass ein Gericht sich nun indirekt mit ihr beschäftigen muss, ist die logische Spitze dieser Entwicklung.

Ein Schuldspruch als Randnotiz

Am Ende bleibt ein Urteil, das in keiner Spiele-Bestenliste auftaucht und trotzdem viel über das Jahrzehnt erzählt, in dem wir leben. Ein Oger aus einem Animationsfilm von DreamWorks ist so allgegenwärtig, dass man mit seinem Gesicht vor Gericht landen kann. Der Blogger ist verurteilt, der Senator hat hoffentlich Ruhe, und im Netz läuft der nächste Shrek-Edit bereits durch die Feeds.

Quelle: Kotaku

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