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Michael Moschen erinnert sich: 40 Jahre „Labyrinth“ mit David Bowie und Jim Henson
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Michael Moschen erinnert sich: 40 Jahre „Labyrinth“ mit David Bowie und Jim Henson

Der legendäre Jongleur Michael Moschen blickt auf die Arbeit mit David Bowie und Jim Henson am Kultfilm „Labyrinth“ zurück, ein Stück Popkultur, das auch Spiele prägte.

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Dennis Adam
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Ein Jongleur zwischen Muppets und Rockstar

Michael Moschen, einer der einflussreichsten Zirkuskünstler des 20. Jahrhunderts, arbeitete 1986 an Jim Hensons Fantasy-Film „Labyrinth“ mit. Seine Aufgabe: die magischen Jonglier-Einlagen für den Koboldkönig Jareth zu choreografieren.

Moschen war damals bereits für seine kinetischen Skulpturen und Bewegungskunst bekannt. David Bowie, der Jareth spielte, ließ sich von Moschen in die Kunst des Ball-Jonglierens einweisen, eine ikonische Szene entstand.

Begegnung zweier Visionäre

  • Moschen traf auf ein kreatives Dreamteam: Jim Henson (Muppets) und David Bowie (Musik, Film)
  • Er erinnert sich an die intensive Zusammenarbeit, bei der Bewegung, Musik und Puppenspiel verschmolzen
  • Die berühmte „Jonglierkugel“-Sequenz wurde ohne Computeranimation gedreht, echte Handarbeit

Der Film „Labyrinth“ feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Er gilt als Meilenstein des Fantasy-Kinos und inspiriert bis heute Künstler, Spieleentwickler und Filmemacher.

Labyrinth und die Spielewelt

  • Schon kurz nach Filmstart erschienen Videospiel-Umsetzungen für Heimcomputer und Konsolen
  • Das offizielle „Labyrinth“-Spiel (1986) für NES, C64 und andere Systeme ist heute ein begehrtes Retro-Objekt
  • Moderne Indie-Titel wie „Hollow Knight“ oder „Little Nightmares“ zitieren die düstere Ästhetik des Films

Moschen selbst ist bis heute als Performer und Lehrer aktiv. Seine Arbeit an „Labyrinth“ zeigt, wie analoge Kunst und Popkultur eine nachhaltige Wirkung entfalten können, weit über die Leinwand hinaus.

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