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Millionenstrafe für Nintendo: Frankreich ahndet Joy-Con-Drift der Switch
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Millionenstrafe für Nintendo: Frankreich ahndet Joy-Con-Drift der Switch

Frankreichs Wettbewerbsbehörde hat Nintendo zu einer Millionenstrafe verdonnert, Grund sind die berüchtigten defekten Joy-Con-Controller der ersten Switch.

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Tommes Parzl
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Joy-Con-Ärger holt Nintendo ein

Nintendo hat mit der Switch 2 längst die nächste Konsolengeneration eingeläutet. Doch die Altlasten der ersten Switch holen den Konzern weiter ein. Wie Polygon berichtet, wurde Nintendo von Frankreichs Wettbewerbsbehörde zu einer Millionenstrafe verdonnert.

Grund sind die defekten Joy-Con-Controller, deren Analog-Sticks unter dem berüchtigten Drift leiden. Das Problem trat bei Millionen Besitzern der ursprünglichen Switch auf, und führte zu einer Reihe von Sammelklagen und Beschwerden.

Hintergrund: Drift, der nicht wegging

  • Der Joy-Con-Drift äußert sich durch ungewollte Eingaben, selbst wenn der Stick in Ruhestellung ist.
  • In Frankreich reichten Verbraucherschützer und einzelne Spieler Klagen ein, weil Nintendo die Mängel nicht ausreichend behob.
  • Die Behörde sieht darin einen Verstoß gegen französisches Verbraucherrecht, mit der Strafe soll ein Zeichen gesetzt werden.

Nintendo hatte in der Vergangenheit kostenlose Reparaturen angeboten, aber nur in bestimmten Regionen und unter Auflagen. In Frankreich wurde das Angebot als unzureichend bewertet.

Das Urteil und die Folgen

Die genaue Höhe der Strafe ist nicht bekannt, sie liegt aber im zweistelligen Millionenbereich. Nintendo muss zudem die französischen Behörden über alle künftigen Joy-Con-Probleme informieren, ähnlich wie in anderen EU-Ländern.

Für Spieler bedeutet das: Wer in Frankreich einen defekten Joy-Con besitzt, kann nun leichter auf kostenlose Reparatur hoffen. Ob Nintendo weltweit nachzieht, bleibt abzuwarten, der Konzern hat sich bisher nicht offiziell zur Strafe geäußert.

Switch 2 unberührt, aber mit Vorbildfunktion

Die Switch 2 setzt auf neue Controller, die technisch anders aufgebaut sein sollen. Der Joy-Con-Drift der ersten Generation gehört damit der Vergangenheit an. Dennoch zeigt der Fall, wie langwierig rechtliche Nachwirkungen sein können.

Frankreichs Entscheidung könnte auch andere Länder ermutigen, ähnliche Strafen zu verhängen. Nintendo steht damit vor einem Scherbenhaufen aus verärgerten Fans und teuren Regressforderungen, und das ausgerechnet zum Start der neuen Konsole.

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