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Nintendo bestätigt Sicherheitsvorfall: Hacker fordert 2 Millionen Dollar für gestohlene Mitarbeiterdaten
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Nintendo bestätigt Sicherheitsvorfall: Hacker fordert 2 Millionen Dollar für gestohlene Mitarbeiterdaten

Eine Erpressergruppe droht, private Nintendo-Mitarbeiterdaten zu veröffentlichen, falls das Unternehmen kein Lösegeld in Höhe von zwei Millionen US-Dollar zahlt.

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Tommes Parzl
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Angriff auf die Festung

Nintendo hat bestätigt, dass man sich eines Sicherheitsproblems bewusst ist, eine Erpressergruppe namens „extortion as a service“ bedroht das Unternehmen. Die Gruppe behauptet, private Mitarbeiterdaten gestohlen zu haben und droht mit deren Veröffentlichung, falls nicht 2 Millionen US-Dollar Lösegeld gezahlt werden.

Was bisher bekannt ist

  • Laut einem Bericht von Kotaku handelt es sich um einen Third-Party-Hack, die Angreifer haben sich offenbar über einen externen Dienstleister Zugang verschafft.
  • Die Hacker fordern das Geld in einer nicht genannten Kryptowährung und haben Nintendo ein Ultimatum gestellt.
  • Nintendo selbst reagierte mit einer knappen Stellungnahme: Man sei sich des Vorfalls bewusst und prüfe die Lage.

Keine Entwarnung für Mitarbeiter

Eine konkrete Liste der betroffenen Daten oder der genauen Anzahl gefährdeter Personen gibt es bislang nicht. Die Taktik der „extortion as a service“-Gruppe ist neu: Statt das Unternehmen selbst zu erpressen, setzen sie auf die Bloßstellung der Belegschaft, ein emotionales Druckmittel.

Ein vertrautes Muster?

Der Vorfall erinnert an den großen Nintendo-Leak von 2020, bei dem Quellcodes und Entwicklerdaten gestohlen wurden. Damals zahlte Nintendo kein Lösegeld. Ob der Konzern diesmal nachgibt, ist unklar, der Schutz der Mitarbeiterdaten wiegt schwer, doch eine Zahlung könnte neue Angriffe anlocken.

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