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PlayStation löscht 551 Filme aus Kundenkonten, Digitale Käufe sind nur Leihgaben
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PlayStation löscht 551 Filme aus Kundenkonten, Digitale Käufe sind nur Leihgaben

Sony entfernt über 500 Filme aus den Bibliotheken der Nutzer, darunter Klassiker wie Rambo und The Deer Hunter, ein neuerlicher Weckruf für die Vergänglichkeit digitaler Besitztümer.

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Tommes Parzl
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Massenlöschung bei PlayStation

Sony entfernt 551 Filme aus den digitalen Konten seiner Kunden. Betroffen sind Rambo: First Blood, Bridget Jones’ Diary und The Deer Hunter, Titel, die viele Nutzer käuflich erworben hatten.

Die Nachricht stammt von Kotaku und zeigt: Digitale Inhalte sind keine sicheren Besitztümer. Sobald Lizenzverträge auslaufen, verschwinden gekaufte Filme einfach aus der Bibliothek.

Warum passiert das?

  • Sony verliert offenbar die Streaming-Rechte an diesen Filmen. Die Lizenzen decken nur einen begrenzten Zeitraum ab.
  • Kunden haben die Filme einzeln gekauft oder über Aktionen erhalten. Das Geld ist ausgegeben, das Produkt wird trotzdem entzogen.

Es ist nicht das erste Mal. Bereits in der Vergangenheit löschte Sony Filme aus Accounts, etwa bei Discovery-Inhalten. Das Muster wiederholt sich.

Was bedeutet das für Gamer?

Die Diskussion um digitalen Besitz ist alt, aber dieser konkrete Fall macht sie greifbar. Wer auf physische Medien setzt, behält seine Filme und Spiele, auch wenn der Anbieter die Server abschaltet.

  • Physische Discs laufen nicht ab, solange sie intakt sind.
  • Digitale Downloads sind an Konten gebunden und können jederzeit entfernt werden.

Keine Alternative in Sicht?

Die betroffenen Filme sind nicht mehr abrufbar, auch nicht aus der Cloud. Sony bietet keinen Ersatz oder Rückerstattung. Für viele ist das ein Weckruf.

Andere Plattformen wie Steam oder Xbox haben ähnliche Klauseln. Das Problem betrifft die gesamte Branche. Wer digital kauft, kauft im Grunde nur eine temporäre Nutzungslizenz.

Konsequenzen für Kunden

Betroffene Nutzer verlieren den Zugriff auf Filme, die sie möglicherweise vor Jahren gekauft haben. Ein Ersatz oder eine Rückerstattung ist nicht vorgesehen.

Der Kotaku-Artikel belegt die Löschung. Wer seine digitalen Schätze behalten will, sollte auf lokale Backups setzen, oder auf physische Medien, solange sie noch produziert werden.

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