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RAM-Preise: Lenovo macht uns keine Hoffnung, das bleibt wohl der neue Standard
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RAM-Preise: Lenovo macht uns keine Hoffnung, das bleibt wohl der neue Standard

Lenovo glaubt nicht an eine Rückkehr zu günstigen RAM-Preisen, für PC-Gamer und Konsolen-Fans ein Schock.

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Tommes Parzl
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Kein Licht am Ende des Tunnels, Lenovo spricht Klartext

Die Hoffnung, dass die explodierten RAM-Preise bald wieder auf das alte Niveau fallen, hat gerade einen schweren Dämpfer bekommen. Laut einem Bericht von Rock Paper Shotgun erklärte Lenovo, man halte die aktuell astronomisch hohen Preise für die neue Normalität, die uns mindestens bis 2030 begleiten könnte.

Ein „Oh no“ ist da noch eine milde Beschreibung. Wer gehofft hatte, die Halbleiterkrise sei ein temporäres Phänomen, wird nun eines Besseren belehrt. Lenovo als einer der größten PC-Hersteller der Welt hat da durchaus ein gewichtiges Wort mitzureden.

  • Die Preise für DDR5- und sogar DDR4-RAM sind in den letzten Monaten durch die Decke gegangen.
  • Grund sind unter anderem die gestiegenen Produktionskosten und die hohe Nachfrage nach KI-Chips.
  • Lenovo sieht keine Anzeichen für eine schnelle Erholung des Marktes.

Was bedeutet das für PC-Gamer?

Der Traum vom günstigen High-End-Gaming-PC rückt damit noch weiter in die Ferne. Wer jetzt einen neuen Rechner bauen will, muss tief in die Tasche greifen, und das nicht nur bei der Grafikkarte, sondern auch beim Arbeitsspeicher.

Konkrete Auswirkungen für die Community:

  • Aufrüstungen von 16 auf 32 Gigabyte werden zum Luxusprojekt.
  • Auch Konsolen wie die PlayStation 5 oder die Xbox Series X nutzen schnellen RAM, die Herstellungskosten bleiben hoch.
  • Spiele, die ohnehin schon üppige Speicheranforderungen haben, werden nicht günstiger entwickelt.

Retro-Gedanken: Als RAM noch bezahlbar war

Ältere Gamer erinnern sich an Zeiten, in denen man für einen ordentlichen RAM-Riegel nicht mehr als einen Restaurantbesuch bezahlte. Diese Ära scheint endgültig vorbei. Lenovos Aussage klingt nicht wie eine kurzfristige Prognose, sondern wie eine düstere Ansage für die kommenden Jahre.

Ob die Preise jemals wieder auf das Niveau von 2020 fallen, darf bezweifelt werden. Stattdessen müssen sich Spieler wohl darauf einstellen, dass Arbeitsspeicher dauerhaft ein teurerer Posten bleibt, ähnlich wie Grafikkarten während des Mining-Booms.

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