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Rokid AI Glasses: 700 Euro für den Blick in die Zukunft ohne Smartphone?
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Rokid AI Glasses: 700 Euro für den Blick in die Zukunft ohne Smartphone?

Die Rokid AI Glasses wollen das Smartphone ersetzen, wir fragen uns, ob sich die 700-Euro-AR-Brille für Gamer lohnt.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Erste Eindrücke: Handy adé?

Die Rokid AI Glasses versprechen, was viele Tech-Fans seit Jahren herbeisehnen: Schluss mit dem ständigen Blick aufs Display. Stattdessen landen Nachrichten, Karten und Apps direkt im Sichtfeld. Klingt futuristisch, und ist es auch.

Was die Brille leistet

  • KI-gestützte Sprachsteuerung für freihändige Bedienung
  • Anzeige von Benachrichtigungen und Navigation im Auge
  • Leichtes Design für den Alltag

Gaming-spezifische Funktionen sucht man aktuell vergeblich. Theoretisch ließen sich HUDs für Shooter oder Rundenzeiten für Rennspiele einblenden. Praktisch fehlt die Software-Unterstützung, die Technologie steckt in den Kinderschuhen.

Preis und Privatsphäre: Zwei dicke Fragezeichen

700 Euro sind eine Ansage. Dafür bekommt man eine aktuelle Konsole plus mehrere Spiele. Die Rokid AI Glasses sind eine Investition in die Zukunft, und die ist ungewiss. Hinzu kommen Datenschutzbedenken: Die integrierte Kamera lässt viele Menschen misstrauisch werden.

Für wen lohnt sich der Einstieg?

  • Early Adopter mit dickem Geldbeutel
  • Tech-Enthusiasten, die neue Interfaces testen wollen
  • Nicht für Gamer, die sofortige Kompatibilität erwarten

Ohne konkrete Spiele-Apps bleibt die Brille ein Nischenprodukt. Die Zukunft könnte anders aussehen, aktuell ist sie eher ein Statement als ein Must-have.

Brauchen wir noch ein Smartphone?

Die Frage treibt die Branche um. Wenn AR-Brillen alltägliche Aufgaben übernehmen, könnte das Handy tatsächlich verschwinden. Doch dafür müssen Produkte wie die Rokid AI Glasses erst alltagstauglich werden. Aktuell sind sie ein Schritt, aber kein Sprung.

Fazit: Mut zur Lücke?

Die Idee ist verlockend, die Umsetzung hinkt hinterher. Wer jetzt 700 Euro investiert, kauft Potenzial, kein fertiges Erlebnis. Das Smartphone bleibt vorerst in der Tasche.

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