Sind Open Worlds am Ende? Indie-Entwickler fordert Fokus statt Gigantismus!
Ein Indie-Studio-Mitbegründer glaubt, dass riesige Open Worlds ihren Reiz verloren haben und Entwickler sich stattdessen auf Exzellenz in einem einzigen Aspekt konzentrieren sollten.
Open World Fatigue?
Die Gaming-Welt ist voll von riesigen Open-World-Spielen. Aber sind wir vielleicht übersättigt?
Ein Gründer eines Indie-Studios hat eine interessante These aufgestellt.
Fokus statt Größe
- Laut ihm interessiert sich “niemand mehr für” riesige Open Worlds.
- Stattdessen sollten Entwickler sich auf einen Aspekt konzentrieren.
- Und diesen dann “außergewöhnlich gut” umsetzen.
Der “Big Game Burnout” ist real
Der Artikel auf PCGamer spricht vom “Big Game Burnout”. Ich kenne das Gefühl nur zu gut! Stundenlange, repetitive Aufgaben in riesigen, aber oft leeren Welten…
Ich erwische mich immer öfter dabei, kleinere, fokussiertere Spiele zu bevorzugen. Denk an Celeste’s knallharte Platforming-Action oder die geniale Rätsel von The Witness.
Was bedeutet das für die Zukunft?
- Könnte das ein Trendwechsel sein?
- Werden wir in Zukunft mehr Indie-Titel sehen, die auf Qualität statt Quantität setzen?
- Ich persönlich würde es begrüßen!
Ein paar Beispiele
Denkt an Disco Elysium: Eine riesige Welt, aber der Fokus liegt auf Dialog und Entscheidungen. Oder Hollow Knight, dessen Welt zwar groß ist, aber durch das Gameplay und das Leveldesign überzeugt.
Vielleicht ist es Zeit, dass AAA-Studios sich von diesem Konzept inspirieren lassen. Mehr Qualität, weniger aufgeblähte Content-Füllung!
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