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Sonic-ARG will heimlich Daten für KI-Training sammeln, Fans sind sauer
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Sonic-ARG will heimlich Daten für KI-Training sammeln, Fans sind sauer

Ein neues Sonic-Alternate-Reality-Game verlangt seltsame Zustimmungen in den AGB und erntet heftige Kritik von der Community.

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Dennis Adam
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Chaos Emeralds mit fiesen AGB

Ein neues Sonic-ARG lockt Spieler mit den Chaos Emeralds, doch die Teilnahmebedingungen sind ein Albtraum für Datenschützer. Laut einem Bericht von Kotaku versteckt sich in den Terms of Service die Erlaubnis, Nutzerdaten für KI-Training zu verwenden.

Viele Fans haben erst zugestimmt, bevor sie die Klauseln im Kleingedruckten bemerkten. Die Reaktionen im Netz sind entsprechend heftig: Wut, Misstrauen und der Aufruf zum Boykott.

Was genau in den AGB steht

  • Spieler müssen der Sammlung von Spieleingaben, Chatverläufen und Entscheidungen zustimmen.
  • Diese Daten sollen für maschinelles Lernen genutzt werden, ohne konkrete Angabe, was damit trainiert wird.
  • Einige Nutzer befürchten, dass daraus ein KI-gesteuerter Sonic-Charakter oder gar Werbeprofile entstehen könnten.

Die genauen Formulierungen sind vage gehalten, was die Community zusätzlich verärgert. Sonic-Fans haben die fragwürdigen Passagen bereits öffentlich gemacht und teilen sie auf Twitter und Discord.

Ein gefährlicher Präzedenzfall?

  • Sega hat sich bisher nicht offiziell zu dem Datensammel-ARG geäußert.
  • Der Fall reiht sich ein in eine Reihe von Spielen, die Nutzerdaten für KI anzapfen, aber selten so versteckt.
  • Für viele langjährige Sonic-Fans ist das ein Vertrauensbruch: „Erst locken sie mit Nostalgie, dann wollen sie unser Verhalten vermarkten“, heißt es in Foren.

Ob das ARG nach dem Shitstorm noch eine Zukunft hat, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die Chaos Emeralds haben diesmal mehr Chaos als erhofft verursacht.

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