Star City: Warum die neue Serie das sowjetische Weltraumprogramm anders angeht
Showrunner Matt Wolpert erklärt, warum das Spin-off zu For All Mankind einen Fokus auf die 70er-Jahre und die sowjetische Perspektive legt.
Eine neue Perspektive im Orbit
For All Mankind erweiterte das Genre der Alternativwelt-Geschichten durch eine stetige Chronik über mehrere Jahrzehnte. Mit dem kommenden Spin-off Star City fokussiert sich das Team nun gezielt auf einen speziellen Zeitraum des sowjetischen Raumfahrtprogramms.
Showrunner Matt Wolpert will den Blickwinkel weg von der amerikanischen Dominanz verschieben. Er nutzt die 1970er-Jahre als festen Ankerpunkt für die neuen Erzählungen.
Der Fokus auf das sowjetische System
Die Serie beleuchtet den Wettlauf ins All aus dem Hinterzimmer der sowjetischen Raumfahrtbehörde. Es geht dabei um politische Spannungen und die technischen Herausforderungen hinter dem Eeisernen Vorhang.
Dabei unterscheidet sich das Konzept in folgenden Punkten von der Mutterserie:
- Die Handlung bleibt zeitlich in einer Ära verhaftet, statt die Jahrzehnte schnell zu überspringen.
- Die Perspektive liegt vollständig auf den Kosmonauten und Ingenieuren in Star City.
- Der Kontrast zwischen den glänzenden Versprechen der Partei und der Realität der Raketentechnik steht im Zentrum.
Authentizität statt Zeitraffer
Wolpert sieht in der Konzentration auf die 70er-Jahre eine Chance für mehr Tiefe. Die Serie soll aufzeigen, wie die sowjetische Führung den Erfolg ihrer Missionen kalkulierte.
Der Zuschauer erlebt die Enge und den Druck der sowjetischen Kapseln. Diese Entscheidung verstärkt die physische Gefahr für die Charaktere in jeder einzelnen Folge deutlich.
Fakten zum Projekt
Das Spin-off entsteht unter der Leitung von Matt Wolpert, Ben Nedivi und Ronald D. Moore. Die Produktion findet erneut in Zusammenarbeit mit Apple TV+ statt.
Die bisherige Serie For All Mankind umfasst mittlerweile vier Staffeln. Star City fungiert als ergänzende Erzählung innerhalb desselben alternativen Zeitverlaufs.
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