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Steam-Refund-Kontroverse: Entwickler stellt klar, „100% pro Refund“ trotz Kritik
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Steam-Refund-Kontroverse: Entwickler stellt klar, „100% pro Refund“ trotz Kritik

Ein Indie-Entwickler eines kurzen Spiels äußert sich zur Debatte um Steams Rückerstattungssystem und stellt klar, dass er nicht gegen Refunds ist, sondern nur gegen deren Missbrauch.

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Dennis Adam
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Entwickler eines kurzen Spiels meldet sich zu Wort

Ein Indie-Entwickler, dessen Titel besonders kurz ist, hat sich in die aktuelle Debatte um Steams Rückerstattungssystem eingeschaltet. Er kritisiert, dass manche Spieler das System ausnutzen, um Spiele einfach durchzuspielen und dann zurückzugeben.

Trotz seiner Kritik betont er: „Ich bin zu 100% für Rückerstattungen.“ Das sei ein wichtiges Verbraucherrecht, das nicht angetastet werden dürfe.

Missverständnisse und Shitstorm

Viele Kommentatoren hatten seine Aussagen als generellen Angriff auf das Refund-System verstanden. Der Entwickler reagiert darauf mit einer Klarstellung: „Viele Leute denken jetzt, ich bin ein komplettes Arschloch.“

Dabei geht es ihm um eine differenzierte Sicht: Das Rückerstattungssystem sei nicht dafür gedacht, Spiele kostenlos zu spielen und dann das Geld zurückzuholen.

Die konkrete Kritik am System

  • Kurze Spiele leiden besonders unter dem Mechanismus.
  • Wer einen 30-Minuten-Titel kauft, kann ihn problemlos durchspielen und refundieren.
  • Der Entwickler sieht darin eine unfaire Belastung für Indie-Studios, die auf jedes verkaufte Exemplar angewiesen sind.

Er fordert keine Abschaffung der Rückerstattungen, sondern eine Überprüfung der Spielzeit-Schwellenwerte oder eine fairere Handhabung.

Valves Balanceakt

Steam erlaubt Rückerstattungen innerhalb von 14 Tagen bei weniger als zwei Stunden Spielzeit. Für extrem kurze Spiele ist diese Grenze oft zu großzügig.

Der Entwickler bleibt bei seiner Position: Ja zu Rückerstattungen, aber bitte nicht als Dauerleihgabe für Kurztitel.

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