EndeNews Logo EndeNews
Steam-Update: Oma und Opa können jetzt endlich selbst Spiele schenken
News

Steam-Update: Oma und Opa können jetzt endlich selbst Spiele schenken

Valve hat die Geschenk- und Wunschlisten-Funktionen von Steam überarbeitet, jetzt können auch Nutzer ohne eigenes Konto direkt Spiele kaufen und verschenken.

D
Dennis Adam
TEILEN: Twitter Reddit

Geschenke für alle, auch ohne Steam-Konto

Valve hat das neueste Steam-Update live geschaltet und räumt gleich zwei lästige Hürden aus dem Weg. Wunschlisten und das Verschenken von Spielen wurden deutlich überarbeitet. Der Clou: Wer selbst keinen Steam-Account besitzt, kann trotzdem ein Spiel kaufen und an einen Freund oder Verwandten schicken.

Das ist vor allem für alle gedacht, die sich regelmäßig den Satz anhören: „Schick mir doch mal ’nen Link, ich weiß nicht, wie das geht.“ Früher musste der Beschenkte entweder eingeloggt sein oder komplizierte Workarounds nutzen. Das fällt jetzt weg.

Was genau hat sich geändert?

  • Wunschlisten sind jetzt öffentlich teilbar, Du schickst einen Link, und jeder kann sehen, was du haben willst. Kein Einloggen nötig.
  • Kauf ohne Konto, Der Schenker wird direkt zur Zahlung geführt, auch ohne sich bei Steam zu registrieren.
  • Keine nervigen Freundeslisten-Voraussetzungen mehr für den eigentlichen Geschenkvorgang.

Das macht den gesamten Prozess deutlich geradliniger. Gerade für Eltern, Großeltern oder Freunde, die mit der Plattform nichts am Hut haben, sinkt die Einstiegshürde massiv.

Warum das ein Gewinn für alle ist

Bisher endete die gute Absicht oft im Frust: „Ich hab dir doch Geld überwiesen, jetzt kauf dir was“, und dann wurde es doch nichts, weil der Beschenkte keinen Account hatte oder der Wunschzettel nicht auffindbar war. Mit dem Update entfällt dieser Reibungsverlust.

Valve scheint erkannt zu haben, dass Steam längst kein reiner Selbstbedienungsladen für Hardcore-Zocker mehr ist. Spiele sind heute ein alltägliches Geschenk, genau wie Bücher oder Filme. Und jetzt kann man sie auch so verschenken, ohne Technik-Hürde.

Kein Hexenwerk, aber ein echter Fortschritt

Die Änderungen sind unspektakulär, aber praktisch. Valve hat kein neues Interface aufgeblasen, sondern existierende Abläufe logischer verknüpft. Wer schon mal versucht hat, einem Nicht-Spieler das Gifting zu erklären, weiß, wie viel Zeit dieses Update spart.

Ob der neue Mechanismus auch in der aktuellen Version der Steam Mobile App oder im Big Picture-Modus funktioniert, hat Valve nicht separat erwähnt. Auf dem Desktop läuft es jedenfalls. Ein simpler Link, ein Klick, fertig.

VERWANDTE ARTIKEL