Die Rückkehr des Lightgun-Genres
Tailbreak erscheint am 7. August für PlayStation 5, XBOX Series X|S und Steam. Das Spiel bringt das klassische Arcade-Gefühl direkt in das heimische Wohnzimmer.
Entwickelt wurde der Titel von Neon Pulse Games, einem unabhängigen Studio aus Berlin, das zuvor vor allem für Mobile-Shooter wie Bullet Stormer: Neon City bekannt wurde. Tailbreak markiert den ersten Ausflug des Teams in den Konsolenmarkt und nutzt die Unreal Engine 5.7, um die für das Genre typischen, festen Kamerapfade visuell aufzuwerten.
Koop-Action gegen alte Feinde
In diesem Titel steht die Vernichtung von der Menschheit ältestem Feind im Mittelpunkt. Gemeinsam mit einem Freund können Spieler sich in das schnelle Gemetzel stürzen.
- Kooperatives Gameplay für zwei Spieler (lokal und online)
- Fokus auf präzises Zielen und schnelle Reaktionszeit
- Arcade-Stil trifft auf moderne Technik
Das Genre der Lightgun-Shooter erlebte nach dem Niedergang der Röhrenfernseher einen massiven Rückzug aus den Wohnzimmern. Tailbreak folgt in der Tradition von Time Crisis oder The House of the Dead, adaptiert jedoch die Steuerung für aktuelle Gamepads und Maus-Eingaben, da dedizierte Lightgun-Hardware für moderne Displays selten geworden ist. Das Spiel verzichtet auf eine freie Bewegung des Charakters und konzentriert sich stattdessen auf das klassische "Cover-and-Shoot"-System.
Technik und Story
Die Entwickler setzen auf die Unreal Engine 5.7, um eine optisch ansprechende Welt zu erschaffen. Neben der Grafik bietet das Spiel folgende Inhalte:
- Vollständige Sprachausgabe im Story Mode
- Umfangreiche Upgrades für das Waffenarsenal
- Detaillierte Umgebungen in einer dem Untergang geweihten Welt
Der Titel kombiniert den Charme der klassischen Spielhallen-Automaten mit zeitgemäßen Grafikstandards. Die Veröffentlichung erfolgt bereits in dieser Woche auf den genannten Plattformen.
Historischer Kontext und Markteinordnung
Neon Pulse Games investierte zwei Jahre Entwicklungszeit in die Skalierung der Engine für das schnelle Gameplay. Während SEGA mit Virtua Cop in den 90er Jahren den Standard definierte, musste Tailbreak Wege finden, das fehlende haptische Feedback der originalen Lightguns durch visuelle Trefferrückmeldungen und Controller-Vibration zu kompensieren. Die Branche sah in den letzten Jahren nur wenige Versuche, dieses Nischengenre wiederzubeleben, wobei Titel wie The House of the Dead: Remake lediglich auf bereits existierende Marken zurückgriffen.
- Konkurrenz durch aktuelle Arcade-Ports wie Operation Wolf Returns: First Mission
- Preisgestaltung bei 29,99 Euro zum Release
- Fokus auf Highscore-Listen zur Steigerung des Wiederspielwerts
Das Spiel verzichtet auf Mikrotransaktionen und setzt stattdessen auf ein freischaltbares Arsenal, das durch In-Game-Währung erworben wird. Die Framerate ist auf allen Plattformen auf 60 Bilder pro Sekunde festgesetzt, um die für Lightgun-Shooter notwendige Präzision bei schnellen Zielbewegungen zu gewährleisten. Die Story dient primär als Rahmen für die 12 enthaltenen Level, die jeweils mit einem Bosskampf enden. Erste Testversionen zeigen, dass die KI der Feinde auf feste Muster setzt, die den Schwierigkeitsgrad bei jedem Durchlauf leicht variieren.