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US-Videospielmarkt im Juli 2026: Ein historisches Tief bei Hardware und physischer Software
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US-Videospielmarkt im Juli 2026: Ein historisches Tief bei Hardware und physischer Software

Laut neuen Circana-Daten sanken die US-Videospielausgaben im Juli 2026 um zehn Prozent, während physische Software ein Allzeittief erreichte.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Ein historisches Tief für den US-Markt

Die US-Videospielausgaben erlebten im Juli 2026 einen herben Einbruch. Nach Daten des Marktforschers Circana sanken die Gesamtausgaben im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 4,5 Milliarden US-Dollar.

Verantwortlich dafür sind rückläufige Zahlen bei Konsolen, physischen Spielen und dem Mobile-Sektor. Die harten Fakten zeigen deutliche Spuren der Komponentenkrise und veränderten Käufergewohnheiten.

Dramatischer Einbruch bei Hardware

Die Ausgaben für Videospiel-Hardware fielen im Juli im Jahresvergleich um 29 Prozent auf 282 Millionen US-Dollar. Dies markiert den niedrigsten Juli-Wert seit dem Jahr 2020.

  • Die gesamten Hardware-Verkaufszahlen sanken um 39 Prozent gegenüber Juli 2025.
  • Der durchschnittliche Verkaufspreis einer neuen Konsole stieg um 16 Prozent auf 542 US-Dollar.
  • Höhere Hardware-Preise durch die Komponentenkrise trafen vor allem die PS5 und Xbox Series X|S.

Die Verkaufszahlen gingen bei allen Konsolenplattformen im Vergleich zum Vorjahr zurück. Die PlayStation 5 verzeichnete ein Minus von sechs Prozent, die Xbox Series sank um 18 Prozent und der Switch 2-Absatz brach um 51 Prozent ein.

Konsolenvergleich und Marktführer

Die PS5 führte den Hardware-Markt im Juli dennoch bei den Dollar-Umsätzen an. Bei den reinen Einheitenverkäufen lag hingegen der Switch 2 im vergangenen Monat vorn.

  • Der Switch 2 ist seit 14 Monaten auf dem Markt.
  • Er verkauft sich im gleichen Zeitraum elf Prozent besser als die Original-Switch.
  • Physische Spiele für Nintendo-Hardware machten 2026 bisher 63 Prozent der US-Konsumausgaben aus.
  • Bei PlayStation-Konsolen lag der Anteil physischer Spiele im selben Zeitraum bei 32 Prozent.

Software-Verkäufe auf Talfahrt

Die Content-Ausgaben sanken im Juli im Jahresvergleich um neun Prozent auf 4,1 Milliarden US-Dollar. Haupttreiber dieses Rückgangs waren sinkende Umsätze bei Mobile-Spielen sowie schwächere Zahlen bei Konsolen- und PC-Spielen.

Die physischen Software-Verkäufe fielen auf ein Allzeittief von 85 Millionen US-Dollar. Dies ist der niedrigste Wert für einen Juli seit Beginn der Circana-Aufzeichnungen im Jahr 1995.

Die Bestseller im Juli 2026

Call of Duty: Black Ops 2 landete dank einer neuen PS5- und PS4-Portierung auf dem ersten Platz der Software-Charts nach Dollar-Umsätzen. EA Sports College Football 27 belegte im Juli den zweiten Platz der meistverkauften Einzeltitel.

  • Call of Duty: Black Ops 2 (vorheriger Rang: 67)
  • EA Sports College Football 27 (Neu)
  • Assassin’s Creed: Black Flag: Resynced (Neu)
  • EA Sports MVP Bundle (2026) (Neu)
  • Call of Duty: Black Ops (vorheriger Rang: 150)

Das Mobile-Spiel Monopoly Go verzeichnete durch ein Crossover mit The Simpsons einen starken Zuwachs. Pokemon Go kletterte im Juli dank des zehnten Jubiläums mit Events und Real-World-Aktivationen auf den dritten Platz.

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