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Xbox-CEO gibt Spencer die Schuld: „Wir haben uns verzettelt“, Massenentlassungen bei Microsoft
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Xbox-CEO gibt Spencer die Schuld: „Wir haben uns verzettelt“, Massenentlassungen bei Microsoft

Asha Sharma kritisiert die Strategie ihres Vorgängers Phil Spencer. Die Entlassungen seien die Folge einer Vernachlässigung des Kerngeschäfts.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Die Schuldzuweisung nach den Entlassungen

Microsofts Gaming-Sparte hat gestern eine weitreichende Entlassungswelle durchgeführt. Xbox-CEO Asha Sharma stellt nun klar: Die Verantwortung liegt bei der Strategie von Phil Spencer.

Sharma nannte Spencer nicht direkt beim Namen. Aber ihre Analyse ist deutlich: „We simply spread ourselves too thin“, wir haben uns einfach zu sehr verzettelt. Das geht aus einem Bericht von PCGamer hervor.

Das Kerngeschäft vernachlässigt

  • Sharma zufolge litt Xbox unter einer falschen Prioritätensetzung.
  • Das „core business“, also das eigentliche Spielegeschäft, sei sträflich vernachlässigt worden.
  • Stattdessen habe man zu viele Nebenprojekte verfolgt und Ressourcen zersplittert.

Die Frage ist nun: Welche Projekte waren das? Sharma gab keine Details preis. Doch der Vorwurf wiegt schwer: Ein CEO, der die strategische Ausrichtung seines Vorgängers öffentlich infrage stellt.

Was bleibt von Spencers Erbe?

Phil Spencer hatte in den letzten Jahren aggressiv Studios gekauft und den Game Pass ausgebaut. Activision Blizzard, Bethesda, die Liste ist lang. Doch der gefürchtete „Alles-auf-eine-Karte“-Ansatz scheint nun zu platzen.

Die Entlassungen treffen offenbar mehrere Teams. Welche Studios genau betroffen sind, ist noch nicht vollständig klar. Klar ist nur: Microsoft reagiert auf eine Schieflage, die Sharma zufolge hausgemacht ist.

Ein harter Schnitt für die Zukunft?

Sharma stellt die Weichen neu. Ob das bedeutet, dass Xbox sich wieder auf eigene Exklusivtitel und konsolennahe Entwicklung konzentriert? Oder ob der Game Pass mit weniger Inhalten auskommen muss?

Die Antwort wird die kommenden Monate zeigen. Sicher ist: Die Ära des grenzenlosen Wachstums unter Spencer ist vorbei. Sharma hat die Axt ausgepackt, und sie weist mit dem Finger nicht nach unten, sondern zurück.

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