EndeNews Logo EndeNews
Xbox und PlayStation: Mai-Verkäufe in den USA auf historischem Tiefstand
News

Xbox und PlayStation: Mai-Verkäufe in den USA auf historischem Tiefstand

Neue Daten zeigen, dass Xbox im Mai 2026 so wenige Konsolen wie nie zuvor in den USA verkauft hat, und auch PlayStation schwächelt. Trotzdem profitieren beide von Preiserhöhungen.

D
Dennis Adam
TEILEN: Twitter Reddit

Mai-Debakel für beide Konsolen

Die aktuellen US-Verkaufszahlen für Mai 2026 sind ein Schlag ins Gesicht für Microsoft und Sony. Laut einem Bericht von Kotaku hatte Xbox den schlechtesten Mai aller Zeiten in den Vereinigten Staaten. Auch die PlayStation-Verkäufe gingen deutlich zurück.

Dabei spielen nicht nur saisonale Effekte eine Rolle. Die Kaufzurückhaltung trifft beide Hersteller gleichermaßen, eine seltene gemeinsame Talfahrt.

Preiserhöhungen als überraschender Lichtblick

Obwohl weniger Konsolen über die Ladentheke gingen, scheinen die jüngsten Preisanpassungen zu wirken. Xbox profitiert Berichten zufolge dennoch von den höheren Preisschildern, die geringeren Stückzahlen werden durch höhere Einnahmen pro Gerät kompensiert.

  • Höhere Hardware-Preise offenbar ohne großen Widerstand der Käufer
  • Umsatz pro Konsole steigt, weil die Nachfrage trotzdem nicht komplett einbricht
  • Ähnliches Muster bei PlayStation, wenn auch nicht ganz so extrem

Was das für den Sommer bedeutet

Die Branche steckt in einem Paradox: Die Verkaufszahlen sinken, die Erlöse steigen. Eine Entwicklung, die sich durch die gesamte Generation zieht. Der Mai 2026 bestätigt diesen Trend nun mit historischen Negativ-Rekorden.

Ob die Hersteller an der Preisschraube weiterdrehen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Wer jetzt eine Xbox oder PlayStation kauft, zahlt mehr, aber die Konzerne machen trotz geringerer Verkäufe ihr Geschäft. Ein seltsamer Frühsommer für Gamer.

VERWANDTE ARTIKEL