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Xbox vor dem Scherbenhaufen? Bericht: Massenentlassungen und Hardwarekrise erschüttern Microsofts Gaming-Sparte
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Xbox vor dem Scherbenhaufen? Bericht: Massenentlassungen und Hardwarekrise erschüttern Microsofts Gaming-Sparte

Einem Bloomberg-Bericht zufolge plant Microsoft nach dem 30. Juni massive Entlassungen in der Xbox-Abteilung. CEO Asha Sharma spricht von einer „Hardware-Komponentenkrise“ und rückläufigen Umsätzen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Bloomberg-Bericht: Entlassungen nach dem 30. Juni

Einem Bloomberg-Bericht zufolge plant Microsoft für nächsten Monat große Entlassungen in der Xbox-Abteilung. Die Maßnahmen sollen nach dem 30. Juni greifen, wenn das Microsoft-Geschäftsjahr endet.

CEO Sharma gesteht: „Nicht besonders gesund“

Asha Sharma, seit Februar CEO der Xbox-Sparte, hatte erst kürzlich eingeräumt, dass das Geschäft „nicht besonders gesund“ sei. In einer internen E-Mail legte sie detaillierte Zahlen vor.

  • Die jährlichen Einnahmen sind in fünf Jahren um „fast eine halbe Milliarde Dollar“ gesunken.
  • Gleichzeitig flossen über 20 Millionen Dollar in die Xbox-Marke, exklusive der Activision-Blizzard-King-Übernahme.
  • Sharma erklärte: „Wir haben unser Studiosystem erweitert, als wir eine Content-Pipeline für mehrere Strategien brauchten, Subscription, Streaming, Geräte. Dabei haben wir uns überdehnt.“

Hardware-Komponentenkrise trifft Xbox hart

Sharma spricht von einer „Hardware-Komponentenkrise“. Der KI-Boom treibt die Preise für Speicherbauteile in die Höhe.

  • Seit ihrem Amtsantritt im Februar haben sich die Kosten für Console-Speicher mehr als verdoppelt.
  • Für die Weihnachtssaison 2027 erwartet Microsoft eine weitere Steigerung auf das Fünffache der Preise von 2024.
  • Ein Problem, das die gesamte Tech-Branche betrifft, aber Xbox besonders hart trifft, da Hardware zunehmend für AI genutzt wird.

Studienschließungen nicht ausgeschlossen

Die geplanten Entlassungen könnten nur der Anfang sein. Sharma schloss Schließungen von Studios nicht aus, ein massiver Kurswechsel nach der Expansionsära unter Phil Spencer.

  • Unter Spencer wurden Compulsion Games, Undead Labs, Ninja Theory sowie Bethesda und Activision Blizzard übernommen.
  • Schon Ende Mai kündigte Sharma intern „harte Entscheidungen“ an.

Was kommt nach dem Stichtag?

Die Entlassungen sollen nach dem 30. Juni beginnen. Bis dahin ist unklar, wie viele Stellen genau gestrichen werden, und ob Studios wie Ninja Theory oder Undead Labs überleben.

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