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Zehn Millionen Dollar im Lager, Paizo entlässt Mitarbeiter wegen Feststeckender Ware
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Zehn Millionen Dollar im Lager, Paizo entlässt Mitarbeiter wegen Feststeckender Ware

Paizo, die Macher von Pathfinder, haben Inventar im Wert von zehn Millionen US-Dollar in einem Lagerhaus von Diamond Comics feststecken. Der Publisher musste Personal entlassen und klagt gemeinsam mit Dutzenden anderen Verlagen um die Rückgabe der eigenen Produkte.

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Tommes Parzl
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Inventar im Wert von zehn Millionen Dollar blockiert

Paizo, der Publisher hinter dem Fantasy-Rollenspiel Pathfinder, steckt in einer finanziellen Krise. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben Waren im Wert von rund zehn Millionen US-Dollar verloren, sie liegen in einem Lagerhaus des Großhändlers Diamond Comics Distributors fest.

Wegen der blockierten Bestände musste Paizo bereits Mitarbeiter entlassen. Wie viele Stellen genau gestrichen wurden, ist bislang nicht bekannt. Der Publisher kämpft nun vor Gericht um die Rückgabe der Produkte.

Der Rechtsstreit mit Diamond Comics

Die Auseinandersetzung ist kein Einzelfall. Laut einer Stellungnahme von Paizo befinden sich Dutzende anderer Verlage in derselben Situation. Sie alle haben Klage eingereicht, um ihre eigenen Waren zurückzubekommen.

Ein direktes Zitat aus der Klageschrift bringt es auf den Punkt: „Paizo and dozens of other publishers have been in court ever since, fighting to reclaim our own products.“ Diamond Comics, einst einer der größten Vertriebspartner für Tabletop- und Comic-Publikationen, scheint die Auslieferung gestoppt zu haben.

Was das für Pathfinder-Fans bedeutet

  • Aktuelle Pathfinder-Bücher und Zubehör sind in vielen Läden möglicherweise nicht verfügbar.
  • Neue Veröffentlichungen könnten sich verzögern, solange der Rechtsstreit läuft.
  • Paizo hat keine Angaben gemacht, ob bereits gedruckte Auflagen komplett verloren sind.

Die Lage bleibt angespannt: Zehn Millionen Dollar gebundenes Inventar sind für einen Publisher dieser Größe ein harter Schlag. Die Community hofft auf eine schnelle gerichtliche Lösung, damit die Abenteuerpfade wieder fließen können.

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