Offizielle Ankündigung: Ocarina of Time kehrt zurück
Nintendo hat laut EndeNews-Recherche ein Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time für die Nintendo Switch 2 bestätigt. Es handelt sich um eine aufwändige Neuauflage, kein simples Remaster. Der Release ist für 2026 geplant, ein konkretes Datum wurde bislang nicht genannt.
Das erwartet Spieler: Aufwändiges Remake statt simpler HD-Kur
- Das Remake wird als komplette Grund-auf-Neuentwicklung beschrieben, nicht nur als grafische Auffrischung.
- Ein neuer Artstyle soll dem Klassiker eine frische Optik verleihen, ohne den Charme des Originals zu verlieren.
- Plattform ist exklusiv die Nintendo Switch 2, ein klares Signal, dass Nintendo die neue Konsole mit einem starken Titel versorgt.
Leaks und Gerüchte: Vor der Bestätigung
Vor der offiziellen Ankündigung kursierten mehrere unbestätigte Leaks zu einem Ocarina-of-Time-Remake. Diese sprachen von einer Direct-Enthüllung, einem möglichen Release Ende 2026 und sogar einer limitierten Switch 2 im Zelda-Design. All diese Informationen stammen aus Gerüchten und sind nicht offiziell bestätigt.
Einordnung: Was ist wirklich sicher?
Obwohl Nintendo das Remake offiziell angekündigt hat, gibt es in den Suchergebnissen auch Hinweise, dass lange Zeit keine offizielle Bestätigung vorlag und viele Meldungen als Leaks galten. Die aktuellen Fakten sind jedoch klar: Ein Remake kommt, aber viele Details wie der genaue Releasetermin oder Bonusinhalte bleiben noch unter Verschluss.
Historische Remakes der Zelda-Reihe
Nintendo hat bereits mehrfach Klassiker der Serie neu aufgelegt. The Legend of Zelda: Link‘s Awakening (2019) für die Switch wurde von Grezzo entwickelt und verkaufte sich über 6 Millionen Mal. The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D (2011) für den Nintendo 3DS, ebenfalls von Grezzo, erreichte rund 6,4 Millionen Einheiten. Das aktuelle Remake für Switch 2 setzt diese Linie fort, geht aber mit einer vollständigen Neuentwicklung einen Schritt weiter. Grezzo könnte erneut als Studio infrage kommen, offiziell bestätigt ist das nicht.
Verkaufszahlen und Bedeutung des Originals
Das Original von 1998 auf dem Nintendo 64 verkaufte sich über 7,6 Millionen Mal und gilt als eines der meistbewerteten Spiele aller Zeiten. Der Metacritic-Score liegt bei 99 von 100 Punkten. Die 3DS-Version brachte es auf 94 Punkte. Mit diesen Zahlen ist Ocarina of Time das kommerziell erfolgreichste Zelda-Spiel der 90er Jahre, übertroffen nur von Breath of the Wild (über 30 Millionen Verkäufe) und Tears of the Kingdom (über 20 Millionen). Ein Remake auf der Switch 2 könnte diese Lücke schließen und neue Käufer ansprechen.
Branchenkontext: Nintendos Remake-Strategie
Nintendo verfolgt seit der Switch-Ära eine klare Linie: Remakes und Remaster werden gezielt eingesetzt, um Lücken im Release-Kalender zu füllen und neue Konsolen zu bewerben. Metroid Prime Remastered (2023) erschien überraschend und verkaufte sich über 1,5 Millionen Einheiten. Super Mario RPG (2023) folgte dem gleichen Muster. Das Ocarina-of-Time-Remake fungiert als Launch-Fenster-Titel für die Switch 2, ähnlich wie Breath of the Wild 2017 die erste Switch unterstützte. Ein direkter Vergleich: The Wind Waker HD auf der Wii U (2013) brachte es nur auf 2,3 Millionen Verkäufe, während Twilight Princess HD (2016) bei 1,2 Millionen blieb, jeweils systembedingt schwächer.
Nicht verwechseln: Der Zelda-Film ist ein separates Projekt
Unabhängig vom Spiel-Remake arbeitet Nintendo an einem The Legend of Zelda-Film. Dieser hat nichts mit dem Ocarina-of-Time-Remake zu tun und wurde bereits offiziell angekündigt.
Entwicklerstudio: Wer baut das Remake?
Nintendo hat das verantwortliche Studio noch nicht genannt. Frühere Zelda-Remakes stammen fast alle von Grezzo, einem japanischen Entwickler mit Sitz in Tokio. Grezzo arbeitete an Ocarina of Time 3D, Majora‘s Mask 3D und Link‘s Awakening (Switch). Das Studio beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und gehört zur Holding Grezzo Company Limited. Eine alternative Möglichkeit wäre Nintendo EPD (Entertainment Planning & Development), das bereits Breath of the Wild entwickelte. Die Entscheidung wird mit dem Artstyle des Remakes zusammenhängen: Grezzo bevorzugt einen diorama-artigen, spielzeugähnlichen Look, Nintendo EPD setzt auf realistischere Cel-Shading-Optik.