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55-Milliarden-Deal: EU-Kommission genehmigt EA-Übernahme durch Saudi-Arabien
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55-Milliarden-Deal: EU-Kommission genehmigt EA-Übernahme durch Saudi-Arabien

Die EU-Kommission sieht keine Wettbewerbsbedenken beim 55 Milliarden Dollar schweren Leveraged Buyout von Electronic Arts durch ein Konsortium um Saudi-Arabien, Silver Lake und Affinity Partners.

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Dennis Adam
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Historischer Deal genehmigt

Die EU-Kommission hat den Daumen gehoben. Der 55 Milliarden Dollar schwere Leveraged Buyout von Electronic Arts durch ein Konsortium aus Saudi-Arabien, Silver Lake und Jared Kushners Affinity Partners ist kartellrechtlich unbedenklich. Die Behörde stellt fest: Die Übernahme „does not raise competition concerns“, also keine Wettbewerbsbedenken.

Was genau passiert?

  • Saudi-Arabien, vertreten durch den Public Investment Fund (PIF), übernimmt gemeinsam mit zwei Finanzinvestoren den Publisher von FIFA, Battlefield und The Sims.
  • Der Kaufpreis von 55 Milliarden US-Dollar zählt zu den größten Übernahmen in der Spielegeschichte.
  • Die EU-Kommission prüfte den Deal nach den regulären Fusionskontrollverfahren und gab grünes Licht.

EU-Prüfung ohne Hürden

Die Kommission sieht den Markt für Videospiele als ausreichend wettbewerbsintensiv. Eine Marktbeherrschung durch den Zusammenschluss sei nicht zu befürchten. Der Schritt war erwartet worden, nachdem Saudi-Arabien bereits massiv in andere Gaming-Firmen wie SNK und Embracer Group investiert hatte.

Was bedeutet das für EA?

Der Publisher selbst bleibt vorerst operativ unabhängig. Die neue Eigentümerstruktur aus Staatsfonds und Private Equity könnte langfristig strategische Änderungen bringen. Für die laufenden Spiele und Dienste ändert sich kurzfristig nichts.

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