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'Future? No Thanks!': Steam verzögert Satire-Spiel wegen polygonaler Nacktheit
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'Future? No Thanks!': Steam verzögert Satire-Spiel wegen polygonaler Nacktheit

Indie-Open-World-Satire 'Future? No Thanks!' erlebt Last-Minute-Delay, Valve prüft angeblich einen 'Sex-Szene-Knopf', während untexturierte Polygone für Verzögerungen sorgen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Knapp daneben: Steam-Review blockiert Satire-Hit

Mehr als drei Wochen Wartezeit, obwohl interne Richtlinien nur sieben Arbeitstage vorsehen. Entwickler Paulo “Molleindustria” Pedercini ist sauer, und das zu Recht. Sein Open-World-Satire-Spiel Future? No Thanks! sollte eigentlich erscheinen, doch Steams Inhaltsprüfer zögern den Launch hinaus. Der Grund: ein paar untexturierte Polygon-Pixel, die Gesäße und Brüste darstellen.

”Watch the sex scene”? Ein Knopf soll’s richten

Laut Pedercini fordern die Moderatoren einen expliziten Button, der Spieler warnt: “Hier kommt eine Sexszene”. Dabei handelt es sich laut dem Entwickler um bloße “Sekunden untexturierter Polygone”. Die Ironie: Das Spiel selbst ist eine satirische Abrechnung mit Kapitalismus und Überwachung, nackte Polygone sind eher ein optischer Gag als ein Reizmittel.

Die Faktenlage

  • Spiel: Future? No Thanks! von Molleindustria, bekannt für politische Indie-Titel wie Phone Story oder The McVideoGame.
  • Problem: Steams Content-Review-Team hat das Spiel seit mehr als drei Wochen in der Prüfung, interne Regeln erlauben maximal sieben Werktage.
  • Forderung: Angeblich soll ein Button eingebaut werden, der Spieler vor einer “Sexszene” warnt, obwohl keine echte grafische Darstellung existiert.
  • Status: Veröffentlichung vorerst gestoppt; kein neuer Termin.

Valve schweigt, Entwickler spricht Klartext

Pedercini veröffentlichte ein Statement, in dem er die Blockade kritisiert. Er betont, dass die Szene künstlerisch motiviert sei, nicht pornografisch. Valve selbst hat sich bisher nicht geäußert. Für ein Indie-Projekt, das auf Mundpropaganda angewiesen ist, ist ein unerwarteter Delay fatal, besonders wenn die Ursache auf bürokratische Willkür hinausläuft.

Ein Fall für die Schublade “Steam-Zensur”?

Das ist nicht der erste Vorfall, bei dem Steams undurchsichtige Moderationsprozesse für Schlagzeilen sorgen. Immer wieder berichten Entwickler von uneinheitlichen Entscheidungen und fehlenden Ansprechpartnern. Ob Valve den Eiertanz um die Polygon-Popo auflöst oder das Spiel weiter blockiert, bleibt abzuwarten. Eines ist klar: Ein Knopf, der vor Nacktheit warnt, die kaum erkennbar ist, wirkt wie eine Parodie auf die Parodie.

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