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Godot gegen Unity: Ein direkter Vergleich offenbart Überraschendes
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Godot gegen Unity: Ein direkter Vergleich offenbart Überraschendes

Ein Entwickler baute dasselbe Spiel in zwei Engines nach und liefert klare Daten zur Performance von Godot und Unity.

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Dennis Adam
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Der direkte Vergleich

Der Spieledesigner Thomas Grové hat ein Experiment gestartet. Er entwickelte das gleiche Projekt in Godot und Unity, um die Unterschiede bei der technischen Leistung sichtbar zu machen.

Die Ergebnisse liegen nun vor und zeigen deutliche Unterschiede in der Arbeitsweise. Godot zeigt sich dabei als das deutlich schlankere Werkzeug.

Die Stärken von Godot

In seinem Testlauf glänzte Godot durch eine hohe Geschwindigkeit und geringe Ladezeiten. Das Programm startet in einem Bruchteil der Zeit, die Unity für den Ladevorgang benötigt.

Die Vorteile von Godot im Überblick:

  • Extrem kleine Installationsgröße der Engine.
  • Schnelle Startzeiten des Editors.
  • Geringere Belastung des Arbeitsspeichers beim Arbeiten.

Unity im direkten Test

Unity bietet zwar eine große Auswahl an Werkzeugen, fordert dafür aber mehr Ressourcen vom System. Die Komplexität der Engine führt bei kleineren Projekten oft zu einer längeren Wartezeit beim Laden von Assets.

Für Entwickler bedeutet das:

  • Längere Wartezeiten bei jedem Startvorgang.
  • Höherer Speicherbedarf bei geöffnetem Editor.
  • Mehr Hintergrundprozesse, die den Workflow bremsen können.

Was das für Entwickler bedeutet

Der Vergleich zeigt, dass die Wahl der Engine vom Ziel abhängt. Wer ein flinkes Werkzeug für schnelle Iterationen sucht, findet in Godot eine effiziente Lösung.

Thomas Grové merkt an, dass Godot besonders bei der Geschwindigkeit überzeugt. Die Bedienung fühlt sich direkter an, da die Engine weniger Ballast mit sich herumschleppt.

Der Editor von Godot war nach dem Start sofort einsatzbereit. Bei Unity vergingen deutlich mehr Sekunden, bis der Nutzer mit der Arbeit beginnen konnte.

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