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KI-Firmen kaufen und vernichten heimlich Millionen Bücher, Buchhändler schlagen Alarm
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KI-Firmen kaufen und vernichten heimlich Millionen Bücher, Buchhändler schlagen Alarm

Anonyme Mittelsmänner bestellen tonnenweise seltene Bücher, die offenbar von KI-Unternehmen zerstört werden, um negative Schlagzeilen zu vermeiden.

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Dennis Adam
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Der stille Bücher-Krieg

Buchhändler weltweit berichten von einer absurden Welle an Bestellungen: Plötzlich werden gezielt seltene, schwer zu findende Bücher in großen Mengen gekauft. Dahinter stecken offenbar KI-Firmen, die die Werke anonym über Mittelsmänner erwerben, und dann systematisch vernichten, wie PCGamer enthüllt.

Der Grund ist erschreckend pragmatisch: Die Konzerne wollen vermeiden, dass Schlagzeilen über den Millionen-Buch-Mord erscheinen. Also kaufen sie die Bücher undercover, etwa über Strohfirmen, und entsorgen sie diskret.

So läuft das Geschäft ab

  • Mittelsmänner tätigen Großbestellungen bei Antiquariaten und Buchhändlern.
  • Die gekauften Werke sind meist seltene Auflagen oder vergriffene Titel, perfekt für KI-Training, da sie nicht im öffentlichen Datenbestand kursieren.
  • Nach dem Kauf werden die Bücher physisch vernichtet (geschreddert, verbrannt), um keine digitalen Kopien zirkulieren zu lassen.

Ein Buchhändler zitiert in dem Bericht: „Wir bekommen plötzlich Anfragen für zehn Exemplare eines völlig obskuren Romans von 1952. Kein normaler Kunde macht das. Das stinkt nach KI.“ Die Händler befürchten, unwissentlich an der Zerstörung von Kulturgut mitzuwirken.

Warum das auch Gamer betrifft

KI wird längst für Spieleentwicklung genutzt: Dialoge, Quest-Texte, Hintergrundgeschichten. Textgenerierung braucht riesige, saubere Datenmengen. Bücher sind dafür ideal, urheberrechtlich geschützte Werke sind jedoch meist tabu.

  • Manche Firmen umgehen das Urheberrecht schlicht durch physische Zerstörung: Kein Buch, kein Nachweis.
  • Die Aktion erinnert an die OpenAI-Klage von Autoren 2023, nur dass jetzt die Beweise verbrannt werden, bevor sie vor Gericht landen.

Die schiere Größenordnung ist neu: Es geht um Millionen Bände, nicht um ein paar Dutzend. Das ist systematische Zensur durch Schredder, aus Angst vor Publicity.

Was die Buchhändler jetzt tun

Einige Antiquariate haben Notverkäufe gestoppt und fordern Nachweise darüber, wer die Bücher wirklich bestellt. Andere hoffen, dass die Behörden einschreiten, bisher ohne Erfolg.

  • „Wir verdienen Geld mit dem Verkauf, aber das fühlt sich an, als würden wir Brandbeschleuniger verkaufen“, sagt ein Händler.
  • Die Unsicherheit ist groß: Werden die bestellten Bücher wirklich für KI-Training genutzt? Oder steckt etwas anderes dahinter?

PCGamer betont, dass es keine offizielle Bestätigung von KI-Unternehmen gibt. Die Recherche stützt sich auf interne Doku und Aussagen von Buchhändlern.

Der Fall zeigt, wie skrupellos der Datenhunger der Tech-Riesen geworden ist, und dass selbst seltene Bücher keine Ruhe vor der Schredder-Maschinerie haben.

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